Grégory Lorenzi wird sein Amt als Sportdirektor des Stade Brestois aufgeben, um zum Olympique de Marseille vor der kommenden Saison zu wechseln, wie französische Medien wie Ouest France und Le Télégramme berichten. Lorenzi, der zehn Jahre bei Brest verbracht hat, bestätigte seinen Abgang und äußerte den Wunsch nach einer Veränderung, nachdem er den Verein erfolgreich in der Ligue 1 gehalten hatte.
Lorenzi erklärte, dass seine Entscheidung nicht allein durch die Möglichkeit in Marseille bedingt sei, sondern durch ein Bedürfnis nach persönlicher und beruflicher Erneuerung. Er gab an, ursprünglich eine Auszeit vom Fußball geplant zu haben, aber die Aussicht auf ein neues Projekt habe sich als reizvoll erwiesen. Er betonte seine Absicht, die Rolle mit denselben Prinzipien und der gleichen Vision anzugehen, die seinen erfolgreichen Zeitraum bei Brest geleitet hätten.
Während seiner Zeit bei Brest wird Lorenzi die Stabilisierung des Vereins und die Etablierung als feste Größe in der Ligue 1 zugeschrieben. Er sprach von einem Gefühl der Erfüllung, Brest mit dem Verein fest in der höchsten Spielklasse zu verlassen, räumte aber auch ein, dass der Verein eine neue Dynamik benötige, um weiter voranzukommen. Er äußerte Bedenken, dass der anhaltende Erfolg des Vereins in der Ligue 1 zur Normalität geworden sei, und hielt es für den richtigen Zeitpunkt, zurückzutreten.
Obwohl keine finanziellen Details bekannt gegeben wurden, stellt Lorenzis Ernennung in Marseille einen bedeutenden Schritt für beide Parteien dar. Marseille strebt nach einer Neuaufbauphase nach einer enttäuschenden Saison, und Lorenzis Erfahrung in der Identifizierung und Förderung von Talenten könnte sich als unschätzbar erweisen. Seine Ankunft signalisiert eine mögliche Strategieänderung für den Verein, die einen langfristigen Ansatz beim Teamaufbau priorisiert. Der Wechsel ermöglicht es Lorenzi, sich bei einem der größten Vereine Frankreichs zu beweisen und seine etablierten Methoden in ein neues Umfeld zu bringen.



