FC Metz hat die Ernennung von Luc Holtz zum neuen Trainer bekannt gegeben, wobei der Luxemburger einen Zwei-Jahres-Vertrag mit dem Verein unterzeichnet hat. Der 56-Jährige kommt nach Metz, nachdem Benoît Tavenot seinen Posten verlassen hat und während seiner Amtszeit keinen einzigen Ligue 1-Sieg erringen konnte.
Holtz schließt sich Metz an, nachdem er zuletzt Waldorf Mannheim in der deutschen dritten Liga trainiert hat. Seine Ernennung ist der vierte Versuch des Vereins, seine Dienste zu sichern, wobei Holtz bereits 2017 als potenzieller Nachfolger für Philippe Hinschberger und einige Jahre später für Lazlo Bölöni in Betracht gezogen worden war. Nach dem Abgang von Le Mignan zu Beginn dieser Saison gab es ebenfalls Interesse von Metz, Holtz konnte seinen Posten bei Waldorf Mannheim jedoch zu diesem Zeitpunkt nicht verlassen.
Laut Ici Lorraine betrachtete der Verein Holtz schon lange als eine tragfähige Option und zeigte ein anhaltendes Interesse an seinen Trainerqualitäten. Die Beharrlichkeit des Metz-Vorstands hat sich letztendlich ausgezahlt, wobei Holtz die Aufgabe übertragen bekommen hat, den Verein nach einer enttäuschenden Saison zurück in die Ligue 1 zu führen.
Bemerkenswert ist, dass Holtz eine nachgewiesene Erfolgsbilanz vorweisen kann, eine Eigenschaft, die ihn von seinem Vorgänger abhebt. Der Verein hofft, dass er nach einer Phase der Unruhe eine Siegermentalität und Stabilität vermitteln kann. Seine Erfahrung als ehemaliger Trainer der luxemburgischen Nationalmannschaft wird ebenfalls als wertvolles Kapital angesehen.
Die Ernennung von Holtz signalisiert eine klare Absicht von FC Metz, sich zu stabilisieren und wieder aufzubauen, mit dem Ziel einer konstanteren Leistung in den kommenden Saisons. Sein langfristiger Vertrag deutet darauf hin, dass der Verein großes Vertrauen in seine Fähigkeit zu nachhaltigem Erfolg setzt.



