
Luka Jovic wechselt überraschend von Real Madrid zu AEK Athen
Luka Jovic hat seinen festen Wechsel von Real Madrid zum griechischen Super-League-Verein AEK Athen abgeschlossen, wie aus Berichten aus Spanien und Griechenland hervorgeht. Der serbische Stürmer hat einen Mehrjahresvertrag mit dem Athener Verein unterzeichnet und damit seine turbulente vierjährige Zeit im Santiago Bernabéu beendet. Die finanziellen Details des Transfers wurden nicht offiziell bekannt gegeben, es handelte sich jedoch um einen ablösefreien Wechsel nach der einvernehmlichen Auflösung seines Vertrags mit Real Madrid.
Jovic kam 2019 für eine Ablösesumme von rund 60 Millionen Euro von Eintracht Frankfurt zu Real Madrid, wo er sich als einer der vielversprechendsten jungen Stürmer Europas einen Namen gemacht hatte. Seine Zeit in Spanien entsprach jedoch nicht den Erwartungen, er erzielte in vier Saisons nur drei Tore in La Liga. Er verbrachte Leihzeiten bei Frankfurt und Fiorentina auf der Suche nach regelmäßiger Spielzeit, wobei sein jüngster Aufenthalt in Italien eine bescheidene Torquote erzielte.
Der Wechsel zu AEK Athen stellt einen Neuanfang für den 25-Jährigen und einen bedeutenden Coup für die griechischen Meister dar. AEK, trainiert von Matías Almeyda, nimmt derzeit an der UEFA Europa Conference League teil und suchte einen hochkarätigen Stürmer, der ihre Angriffslinie in nationalen und europäischen Wettbewerben anführt. Die Ambitionen des Vereins, auf der kontinentalen Bühne für Furore zu sorgen, stimmen mit Jovics Bedürfnis überein, eine Karriere wiederzubeleben, die einst so vielversprechend war.
Für Real Madrid beendet der Abgang ein Kapitel eines Transfers, der letztendlich für keine der beiden Parteien funktionierte. Der Verein hat seinen Kader verschlankt, und Jovics Abgang schafft sowohl Gehaltsspielraum als auch einen Platz für einen Nicht-EU-Spieler im Kader. Seine Ankunft in Athen wird voraussichtlich in den kommenden Tagen von AEK offiziell bekannt gegeben, wo er sich einer Mannschaft anschließen wird, die auch andere ehemalige europäische Spieler wie Steven Zuber und Nordin Amrabat umfasst.
Dieser Transfer markiert einen entscheidenden Moment für Jovic, der nun beweisen muss, dass er zu der Form zurückfinden kann, die ihn so begehrt machte. Für AEK signalisiert die Verpflichtung eines Spielers seines vermeintlichen Kalibers, selbst inmitten jüngster Schwierigkeiten, eine klare Absichtserklärung, während sie versuchen, ihren griechischen Titel zu verteidigen und in Europa voranzukommen. Der Erfolg dieses Transfers wird davon abhängen, ob Jovic die konstante Torgefährlichkeit wiederfindet, die er seit seinem Abgang aus Deutschland vermisst hat.


