Der belgische Stürmer Romelu Lukaku hat enthüllt, dass es innerhalb der Nationalmannschaft breite Unterstützung für Thierry Henry gab, um Roberto Martínez im Jahr 2023 als Trainer zu ersetzen. In einem Interview mit der belgischen Zeitung La Dernière Heure erklärte Lukaku, dass Henry nach dem enttäuschenden Ausscheiden Belgiens in der Gruppenphase der Weltmeisterschaft 2022 als „der Mann für den Job“ angesehen wurde.
Lukaku erklärte, dass die Spieler der Meinung waren, Henry würde sie für ihre Fehler zur Rechenschaft ziehen, eine Qualität, die sie sich von einem Trainer erhofften, der auf Erfolg aus ist. Er bemerkte, dass die Mannschaft glaubte, ein direkterer Ansatz sei erforderlich, anstatt ständige Beruhigungen. Henry war zuvor als Co-Trainer von Martínez bei der belgischen Nationalmannschaft tätig, eine Zeit, die Lukaku sich deutlich und gerne erinnert.
Die Kommentare kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die Kritik an Domenico Tedesco, der Martínez im Februar 2023 schließlich ablöste, wieder auflebt. Lukaku deutete an, dass Tedescos taktischer Plan fehlerhaft sei und Spieler, darunter Kevin De Bruyne, seinen wahrscheinlichen Misserfolg voraussagten. Diese Vorahnung bestätigte sich, da Belgien nach einer 1:0-Niederlage gegen Frankreich im Achtelfinale der Euro 2024 ausschied.
Lukaku äußerte sich positiver über den aktuellen Trainer, Rudi Garcia, der im Januar 2025 vor der Weltmeisterschaft 2026 ernannt wurde. Er beschrieb Garcia als Trainer mit klaren Vorstellungen, der sich mit den Spielern berät und letztendlich seine eigenen Entscheidungen trifft. Die Äußerungen des Stürmers deuten auf ein kooperativeres und geschätzteres Umfeld unter Garcias Führung hin.
Diese Enthüllung bietet Einblicke in die internen Dynamiken der belgischen Nationalmannschaft und die Präferenzen ihrer Schlüsselspieler, während sie sich auf zukünftige internationale Wettbewerbe vorbereiten. Sie unterstreicht den Wunsch nach einem starken, fordernden Führungsstil und könnte zukünftige Trainerverpflichtungen beeinflussen.




