Laut Defensa Central ist Real Madrid bereit, ein Paket im Wert von bis zu 200 Millionen Euro anzubieten, einschließlich Aurélien Tchouaméni oder Eduardo Camavinga plus einer beträchtlichen Bargeldsumme, um Michael Olise vom FC Bayern München zu verpflichten. Der FC Bayern hat öffentlich erklärt, nicht bereit zu sein, Olise zu verkaufen, was ein erhebliches Hindernis für den Transfer darstellt. Der Deal wäre als zwei separate Transaktionen strukturiert, um die finanziellen Vorschriften beider Vereine zu erleichtern.
Florentino Pérez soll bereit sein, über 200 Millionen Euro zu investieren, um Olise zu sichern, und diese Struktur ist ein Versuch, den Transfer trotz der Ablehnung früherer hoher Bargeldangebote realisierbar zu machen. Wenn Tchouaméni eingeschlossen wird, würde Madrid ihn auf 100 Millionen Euro schätzen, zusammen mit einem Bargeldangebot von 100 Millionen Euro für Olise. Alternativ würde die Einbeziehung von Camavinga, der auf etwa 70 Millionen Euro geschätzt wird, die Bargeldkomponente auf 130 Millionen Euro erhöhen und ein ähnliches Gesamtpaket beibehalten.
Der FC Bayern München hat öffentlich eine feste Haltung gegen den Verkauf von Olise eingenommen, wobei Präsident Herbert Hainer erklärte, dass jedes Angebot von Pérez unerwünscht sei und Vorstandsmitglied Karl-Heinz Rummenigge den Spieler als „unverkäuflich“ bezeichnete. Dies deutet auf eine echte Abneigung hin, sich von dem 23-Jährigen zu trennen, die über typische Verhandlungstaktiken hinausgeht.
Real Madrid hatte zuvor bestritten, Kontakt zu Olise oder seinen Vertretern aufgenommen zu haben, eine Aussage, die im Widerspruch zu den zunehmenden Details der gemeldeten Angebote steht. Die vorgeschlagene Dealstruktur soll die Position des FC Bayern berücksichtigen, da der deutsche Verein zuvor Interesse sowohl an Tchouaméni als auch an Camavinga gezeigt hat. Madrid hofft, dieses bestehende Interesse zu nutzen, um die Verhandlungen zu erleichtern.
Der mögliche Abgang eines der beiden Mittelfeldspieler hat interne Auswirkungen für Madrid. Der Verlust von Tchouaméni, der auf 100 Millionen Euro geschätzt wird, wäre gravierender, da er ein regelmäßiger Stammspieler im defensiven Mittelfeld ist. Das Angebot von Camavinga stellt einen konservativeren Ansatz dar, der weniger störend für die aktuelle Struktur des Kaders ist und einen geringeren Bargeldausgabe erfordert. Olise genoss eine erfolgreiche Saison beim FC Bayern, erzielte 25 Tore und lieferte 27 Vorlagen, was ihn zu einem der produktivsten Flügelspieler Europas macht.
Trotz der Bereitschaft von Madrid, einen komplexen Deal zu konstruieren, deutet der Widerstand des FC Bayern gegen frühere Angebote im Bereich von 160 bis 165 Millionen Euro darauf hin, dass das Problem eher struktureller als preisbezogen sein könnte. Der nächste Schritt wird sein, ob Madrid ein formelles Angebot abgibt und ob die Zwei-Transaktions-Struktur ein Gespräch mit der Führung des FC Bayern in Gang bringen kann. Olise selbst soll derzeit nicht auf der Suche nach einem Wechsel sein, was bedeutet, dass jeder Deal davon abhängt, ob der FC Bayern von dem Finanzpaket überzeugt werden kann.



