Real Madrid hat keine Absicht, Kylian Mbappé in diesem Sommer zu verkaufen, trotz wachsender Unruhe sowohl auf als auch neben dem Platz. Eine Online-Petition, die seinen Abgang fordert, hat über 31,7 Millionen Unterschriften gesammelt. Transfer-Experte Fabrizio Romano berichtet, dass der Verein weiterhin hinter dem Spieler steht.
Die Situation im Santiago Bernabéu ist zunehmend angespannt, da Madrid die Aussicht auf einen Saisonabschluss ohne größere Titel fürchten muss. Berichte sind aufgetaucht, die Reibereien innerhalb des Kaders detaillieren, darunter ein gemeldetes Zerwürfnis zwischen Dani Ceballos und Trainer Álvaro Arbeloa sowie eine Auseinandersetzung auf dem Trainingsgelände zwischen Antonio Rüdiger und Álvaro Carreras. Aurelien Tchouameni und Federico Valverde sollen sich während einer Trainingseinheit diese Woche fast in die Haare bekommen haben.
Mbappé selbst stand in letzter Zeit in der Kritik, insbesondere für eine Reise nach Italien mit seiner Partnerin, während er sich von einer Oberschenkelverletzung erholte, die er sich am 24. April gegen Real Betis zugezogen hatte. Dies führte zu Vorwürfen einiger Fans, er priorisiere persönliche Angelegenheiten gegenüber den Problemen der Mannschaft. Die Online-Petition, die ursprünglich 200.000 Unterschriften anstrebte, hat nun Guinness World Records gebrochen, obwohl die Echtheit aller Unterschriften unbestätigt bleibt.
Trotz der intensiven Prüfung und der Unzufriedenheit der Fans besteht Romano darauf, dass Madrid weiterhin fest zu Mbappé steht. Er erklärte auf seinem YouTube-Kanal, dass die aktuelle Beziehung zwar "nicht der beste Moment" sei, es aber "nichts" gebe, was darauf hindeute, dass der Verein einen Verkauf in Erwägung ziehe. Romano betonte, dass die Probleme in Madrid über Mbappé hinausgehen und auf eine Reihe komplizierter Situationen innerhalb des Teams zurückzuführen sind.
Mbappé kam im vergangenen Sommer ablösefrei von Paris Saint-Germain zu Real Madrid und kam mit enormen Erwartungen. Er hat mit Toren und Vorlagen zum Erfolg beigetragen, aber seine Wirkung hat sich noch nicht in Teamerfolg umgesetzt. Der Verein hofft, die internen Probleme zu lösen und Mbappé in den kommenden Saisons aufblühen zu lassen. Die Situation verdeutlicht den Druck auf den Spieler und den Verein, Ergebnisse zu liefern, und eine erfolgreiche Saison im nächsten Jahr wird entscheidend sein, um die Fans zu besänftigen und die Harmonie wiederherzustellen.



