Riyad Mahrez hat seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft Algeriens nach dem Ausscheiden seines Landes bei der Weltmeisterschaft gegen die Schweiz (2:0 im Achtelfinale) bekannt gegeben. Der Kapitän bestätigte nach dem Spiel, dass es sein letzter Einsatz für die Nationalmannschaft gewesen sei, und nannte die Enttäuschung über die Leistung der Mannschaft und die vielen Gegentore als Gründe.
Mahrez bedauerte, dass Algerien trotz des Erreichens der zweiten Runde nicht weiter im Turnier vorankommen konnte. Er würdigte die Bemühungen des Teams, hob aber defensive Schwächen als einen Schlüsselfaktor für die Niederlage hervor. „Das Ziel war es, weiterzukommen. Es war ein Spiel, das in unserer Reichweite lag. Wir kassieren zwei Tore durch Fehler, und auf diesem Niveau zahlt man dafür“, sagte Mahrez nach dem Spiel, wie berichtet.
Mahrez bestritt 119 Länderspiele für Algerien und erzielte dabei 40 Tore, womit er der zweitbeste Torschütze in der Geschichte der Nation hinter Islam Slimani mit 46 Treffern ist. Er war eine Schlüsselfigur im triumphalen Afrika-Cup-Kampagne Algeriens 2019 und erzielte in der Halbfinalbegegnung gegen Nigeria einen dramatischen Last-Minute-Freistoß. Er nahm auch an den Weltmeisterschaften 2014 und 2026 teil.
Der 32-Jährige wechselte im Juli 2023 von Manchester City zum Al-Ahli in der Saudi Professional League, um nach einer erfolgreichen Zeit in England, in der er mehrere Premier League-Titel und die Champions League gewann, eine neue Herausforderung anzunehmen. Sein Abgang von City schuf die Möglichkeit für den Verein, seine Offensivoptionen neu zu gestalten, während Mahrez einer wachsenden Zahl von hochkarätigen Spielern beitritt, die nach Saudi-Arabien wechseln. Dieser Rücktritt aus der Nationalmannschaft ermöglicht es ihm, sich voll und ganz auf seine Vereinskarriere bei Al-Ahli zu konzentrieren. Seine Abwesenheit wird sich zweifellos auf die algerische Nationalmannschaft auswirken, die nun auf eine neue Generation von Spielern setzen muss, um sie in die Zukunft zu führen.




