Manchester United hat zugestimmt, Marcus Rashford für eine Ablösesumme von 13 Millionen Pfund an Barcelona zu verkaufen, wie Football Insider berichtet. Dies stellt eine deutliche Reduzierung gegenüber der ursprünglichen Kaufoption von 30 Millionen Euro (26 Millionen Pfund) dar, die in Rashfords Leihe zum spanischen Verein enthalten war.
Der 28-Jährige verbrachte die letzte Saison auf Leihbasis bei Barcelona, wo er eine Schlüsselrolle beim Gewinn des LaLiga-Titels unter Hansi Flick spielte. Rashford soll sich einen dauerhaften Wechsel wünschen, und Flick drängt aktiv auf die Vollendung des Deals.
Barcelona hatte zunächst gehofft, eine geringere Ablösesumme auszuhandeln, insbesondere nach der Verpflichtung von Anthony Gordon und einem substanziellen Angebot für Julian Alvarez. Ein aktueller Bericht in der Daily Mail deutete darauf hin, dass Barcelona ein Angebot von nur 13 Millionen Pfund vorbereite, eine Zahl, die später von The Times bestätigt wurde, die angab, der Verein sei bereit, nur die Hälfte der ursprünglichen Kaufklausel nach der Verpflichtung von Gordon zu zahlen.
Laut Pete O’Rourke von Football Insider hat United eine Kehrtwende in seiner Bewertung von Rashford vollzogen und ist nun bereit, das reduzierte Angebot anzunehmen. Dieser Positionswechsel ist zum Teil auf Rashfords Gehalt zurückzuführen, das nach der Qualifikation Barcelonas für die Champions League gestiegen ist.
United sucht diesen Sommer aktiv nach Verstärkungen für das Mittelfeld, wobei Ederson bereits von Atalanta kam und weitere Zugänge erwartet werden. Der Verkauf von Rashford, trotz seiner Qualität, wird einen erheblichen Teil des Gehaltsbudgets freisetzen – etwa 325.000 Pfund pro Woche – und Mittel für neue Verpflichtungen bereitstellen. Obwohl der Verkauf eines Spielers von Rashfords Kaliber zu einer solchen Gebühr nicht ideal ist, priorisiert der Verein unter Michael Carrick die Stärkung anderer Bereiche des Kaders. Dieser Verkauf ermöglicht es United, Gelder zu reinvestieren und Schlüsselpositionen im Team zu besetzen.




