Manchester United hat den dauerhaften Transfer von Rasmus Hojlund zu Napoli für eine Ablösesumme von 44 Millionen Euro bestätigt, wie die offizielle Mitteilung des Vereins lautet. Der Wechsel beendet eine Leihperiode beim italienischen Verein, die im vergangenen Sommer begann und durch die Qualifikation von Napoli für die Champions League nach dem zweiten Platz in der Serie A ausgelöst wurde.
Der Deal stellt einen bedeutenden finanziellen Schub für United dar, während sie versuchen, ihren Kader unter Trainer Michael Carrick in diesem Sommer neu zu gestalten. Die Einnahmen aus dem Verkauf von Hojlund könnten entscheidend sein, um weitere Transfers zu ermöglichen, insbesondere im Mittelfeld, wo der Verein Berichten zufolge Ederson von Atalanta für eine Ablösesumme von 35 Millionen Euro ins Visier nimmt.
Hojlund war ursprünglich 2023 für eine beträchtliche Summe von 80 Millionen Euro zu Manchester United gekommen, hatte aber Mühe, in der Premier League konstant zu überzeugen. Er erzielte in seiner ersten Saison zehn Tore, aber nur vier im folgenden Jahr. Die Ankunft von Benjamin Sesko im vergangenen Sommer schränkte seine Einsatzmöglichkeiten weiter ein, was zum Leihgeschäft mit Napoli führte.
Während seiner Zeit in Italien fand Hojlund zu seiner Form zurück, erzielte 12 Tore in der Serie A und wurde zu einem Schlüsselspieler für Napoli. Er hat nun einen Vertrag beim italienischen Verein unterzeichnet, der bis 2030 läuft und eine Ausstiegsklausel von 85 Millionen Euro beinhaltet, die im nächsten Sommer in Kraft tritt.
United hofft, ähnliche Abgänge zu erzielen, um weitere Mittel für die Kaderplanung zu generieren. Marcus Rashford, derzeit an Barcelona ausgeliehen, und Andre Onana, der die Saison bei Trabzonspor verbrachte, werden voraussichtlich zur Vorbereitung nach Old Trafford zurückkehren, wobei der Verein möglicherweise dauerhafte Transfers für beide Spieler anstrebt. Der Erfolg des Hojlund-Verkaufs könnte andere Vereine ermutigen, Angebote für Spieler abzugeben, die von Carrick als überflüssig angesehen werden.




