Manchester United befindet sich Berichten zufolge in einer stärkeren Position als Chelsea, um die Verpflichtung von Felix Nmecha von Borussia Dortmund zu sichern. Die Verfolgung erfolgt, da United seine zentralen Mittfeldoptionen in diesem Sommer verstärken möchte, nachdem es zuvor Chancen auf Spieler wie Elliot Anderson verpasst hatte, der für 116 Millionen Pfund zu Manchester City wechselte, und Mateus Fernandes, der sich für Tottenham Hotspur entschied.
Auch ein möglicher Transfer von Sandro Tonali scheiterte, wobei der italienische Nationalspieler ebenfalls zu Tottenham wechselte, und zwar für eine Ablösesumme von 100 Millionen Pfund. Während der brasilianische Mittelfeldspieler Ederson nach der Weltmeisterschaft für eine Ablösesumme von 35 Millionen Pfund eintreffen soll, ist Manager Erik ten Hag weiterhin bestrebt, dem Kader weitere Qualität zu verleihen.
Laut Mark Critchley von The Athletic sind Nmecha und Alex Scott von Bournemouth die beiden Spieler, die derzeit in Betracht gezogen werden. Ein entscheidender Vorteil für United bei der Verfolgung von Nmecha liegt bei Sportdirektor Jason Wilcox, der zuvor die Entwicklung des Spielers in der Jugendakademie von Manchester City überwachte. Wilcox' bestehende Beziehung zu Nmecha könnte möglicherweise Dortmunds Preisvorstellungen senken.
Critchley enthüllte, dass Dortmund angeblich eine Ablösesumme von über 100 Millionen Euro (86 Millionen Pfund) für Nmecha fordert, aber United ist davon unbeeindruckt und glaubt, dass der deutsche Verein im Allgemeinen offen für den Verkauf von Spielern ist. Nmecha durchlief die Jugendakademie von Manchester City und bestritt drei Spiele für die erste Mannschaft, bevor er 2021 zu Wolfsburg und anschließend zu Dortmund wechselte. Er hat sich seitdem als wichtiger Spieler in der Bundesliga etabliert. Quellen deuten darauf hin, dass Nmecha für unter 100 Millionen Euro verfügbar sein könnte. Newcastle United hatte zuvor Interesse gezeigt, sich aber aufgrund der damit verbundenen Kosten zurückgezogen. Das Potenzial von Nmecha, die Anforderungen an die Eigenbauspielerquote zu erfüllen, ist ebenfalls ein Faktor für United.




