Manchester United wird Berichten des Manchester Evening News und von TEAMtalk zufolge das Angebot des FC Barcelona für eine zweite Leihe von Marcus Rashford ablehnen. Der Verein besteht darauf, den englischen Nationalspieler entweder für die vereinbarten 30 Millionen Euro (26 Millionen Pfund) zu verkaufen oder sein Gehalt aus den Büchern zu streichen.
Rashford befindet sich derzeit bei Barcelona, wo er seinen starken Wunsch geäußert hat, zu bleiben. Nach einem entscheidenden Freistoß beim entscheidenden Sieg Barcelonas in La Liga gegen Real Madrid sagte Rashford: „Ich bin kein Zauberer, aber wenn ich es wäre, würde ich bleiben [in Barcelona].“ Er betonte seine Freude an der Mannschaft und seinen Ehrgeiz, an ihrem zukünftigen Erfolg teilzuhaben.
Trotz Rashfords Wünschen und dem Interesse von Barcelonas Trainer Hansi Flick an einer Weiterbeschäftigung kämpft der spanische Verein finanziell und zögert, die Forderungen von United zu erfüllen. Sie haben die Möglichkeit einer weiteren Leihe mit Kaufoption oder -pflicht oder einer reduzierten Ablösesumme geprüft, aber es wird erwartet, dass diese Vorschläge abgelehnt werden.
Quellen in Manchester United, darunter Graeme Bailey von TEAMtalk, bestehen darauf, dass der Verein seine Haltung nicht ändern wird. Sie sind nicht an einer weiteren Leihe interessiert und bereit, Angebote anderer Vereine zu prüfen, wobei Arsenal und der FC Bayern München die Situation angeblich beobachten. Es ist bekannt, dass Mikel Arteta ein Bewunderer des Spielers ist, und United wäre offen für einen Deal mit den Gunners.
Rashfords aktueller Leihvertrag beinhaltet eine Kaufoption in Höhe von 30 Millionen Euro, aber Barcelona sucht nach günstigeren Bedingungen. United ist bestrebt, Rashfords Zukunft in diesem Sommer zu klären, um Mittel freizusetzen und den Umbau des Kaders unter Erik ten Hag fortzusetzen. Die Ablehnung einer zweiten Leihe signalisiert eine klare Absicht, sich von dem 26-Jährigen zu trennen.




