Manchester United beobachtet laut einem Bericht von A Bola aufmerksam Maxi Araujo, den Linksverteidiger von Sporting Lissabon, wobei auch mehrere andere namhafte europäische Vereine Interesse zeigen. Atlético Madrid soll in der Verfolgung des uruguayischen Nationalspielers führend sein, wobei Trainer Diego Simeone ihn als Schlüsselziel identifiziert hat.
United, zusammen mit Tottenham Hotspur, Chelsea und Juventus, haben jedoch alle ersten Kontakt zu Sporting aufgenommen, um die Möglichkeit eines Deals für den 26-Jährigen auszuloten. Sporting wird voraussichtlich eine Ablösesumme von rund 80 Millionen Euro (69 Millionen Pfund) für Araujo fordern, obwohl Berichten zufolge er für 50 Millionen Euro (43 Millionen Pfund) verfügbar sein könnte.
Araujo hat eine produktive Saison für Sporting gespielt und in 44 Spielen in allen Wettbewerben sieben Tore und vier Vorlagen beigetragen. Er wurde ursprünglich von dem ehemaligen Sporting-Trainer Ruben Amorim bei United empfohlen, und der Verein zeigt weiterhin echtes Interesse, wie im Dezember bestätigt wurde.
Die mögliche Ankunft von Araujo hängt mit dem erwarteten Abgang von Tyrell Malacia zusammen, dessen Vertrag bei United im Juni ausläuft. Malacia hatte seit seinem Wechsel zum Verein im Jahr 2022 mit unregelmäßigen Einsatzzeiten zu kämpfen und absolvierte in dieser Saison nur zwei Spiele im Seniorenbereich. Die neue Eigentümergruppe von United, INEOS, sucht einen Linksverteidiger, der Luke Shaw Konkurrenz machen kann, wobei Patrick Dorgu möglicherweise in einer fortgeschritteneren Rolle eingesetzt wird.
Araujos Leistungen sollen die United-Offiziellen beeindruckt haben, und der Verein könnte versuchen, einen Deal vor dem bevorstehenden Copa America-Turnier abzuschließen, in der Angst, dass sein Wert steigen könnte, wenn er dort gut spielt. United erwägen auch andere Optionen für die Position des Linksverteidigers, darunter Myles Lewis-Skelly von Arsenal, Alejandro Balde von Barcelona und Lewis Hall von Newcastle United, aber ein Wechsel für Araujo scheint eine realistischere Perspektive zu sein.



