Die Entscheidung von Botafogo, den Verkauf des Mittelfeldspielers Danilo bis nach der Weltmeisterschaft zu verschieben, hat laut O Dia zu einer Wertminderung des Spielers geführt. Der brasilianische Nationalspieler wurde mit einer Rückkehr in die Premier League in Verbindung gebracht, wobei sowohl Arsenal als auch Manchester United seine Situation beobachten.
Botafogo hatte gehofft, dass eine starke Leistung von Danilo im Turnier seinen Marktwert steigern würde, aber er hatte nur begrenzte Spielzeit, da Brasilien im Achtelfinale ausschied. Dies hat zu einer Situation geführt, in der der Verein nun glaubt, eine „geringere als erwartete“ Ablösesumme erhalten zu werden, sollte er diesen Sommer nach Europa wechseln. Danilo hatte bereits einen Aufenthalt in der Premier League bei Nottingham Forest, soll aber angeblich an einem erneuten Wechsel interessiert sein.
In Italien hat sich eine überraschende Entwicklung in der Verfolgung des Chelsea-Verteidigers Trevoh Chalobah ergeben. Laut Fabrizio Romano hat Como Inter Mailand mitgeteilt, dass sie sich aus dem Rennen um die Verpflichtung des englischen Nationalspielers zurückziehen. Como hatte zuvor ein Angebot für Chalobah abgegeben, wird Inter nun aber ohne Konkurrenz den Spieler anwerben lassen, da der Spieler selbst angeblich einen Wechsel zu den Nerazzurri bevorzugt.
Weiter entfernt zeigen mehrere europäische Vereine Interesse am Innenverteidiger Lucas Herrington von Colorado Rapids. TEAMtalk berichtet, dass Vermittler, die den 18-jährigen Australier vertreten, mit mehreren Vereinen in Gesprächen stehen, darunter Barcelona, das kürzlich ein Angebot abgelehnt hatte. Auch Liverpool und Manchester United beobachten Herrington aufmerksam, beeindruckt von seinen Leistungen für Australien während der Weltmeisterschaft.
Manchester United hat auch sein Interesse am Rechtsverteidiger Julian Ryerson von Borussia Dortmund erneuert, wie BILD berichtet. Ryerson hatte eine produktive Saison mit Dortmund, lieferte 18 Vorlagen, und United steht wieder mit seinen Vertretern in Kontakt, wobei der deutsche Verein ihn auf 30 Millionen Euro schätzt. PSG versucht, Randal Kolo Muani nach gescheiterten Verhandlungen mit Juventus loszuwerden und bietet ihn Vereinen in ganz Europa an.



