Manchester City hat rechtliche Schritte gegen Enrique Riquelme, Präsidentschaftskandidat von Real Madrid, angekündigt, nachdem dieser behauptet hatte, Erling Haaland würde dem Verein beitreten, sollte er die Wahl gewinnen. Auch Haalands Vertreter haben die Behauptungen dementiert, und der Spieler steht noch bis 2034 unter Vertrag bei City.
Manchester City reagierte umgehend auf die Ankündigung von Riquelme, der versicherte, eine Einigung mit Haaland und seinem Teamkollegen Rodri als seine ersten Verpflichtungen im Falle eines Wahlsiegs am Sonntag erzielt zu haben.
Während eines Auftritts in der spanischen Fernsehsendung El Hormiguero erklärte Riquelme, Haaland „möchte nach Madrid kommen“ und besitze eine Ausstiegsklausel, wobei er ein Real Madrid-Trikot mit der Aufschrift „Haaland 9“ präsentierte. Der Kandidat versicherte zudem, eine finanzielle Garantie zu haben und versprach, alle Mitgliedsbeiträge für die nächste Saison zu übernehmen, sollte er seine Versprechen bezüglich eines der beiden Spieler nicht einhalten.
City reagierte schnell auf die Vorwürfe und veröffentlichte eine Erklärung über Sam Lee von The Athletic auf X, in der es hieß, die Berichte seien „nicht wahr“. Der Verein bestritt nachdrücklich jede Möglichkeit eines Transfers und bestätigte, dass es keine vertragliche Klausel gebe, die einen solchen Wechsel erlaube. City gab außerdem an, rechtliche Schritte wegen der unbefugten Verwendung von Haalands Bild in Erwägung zu ziehen.
Auch Haalands Vertreter haben die Andeutung zurückgewiesen. Eine gemeinsame Erklärung seines Agenten Rafaela Pimenta und seines Vaters Alf-Inge Haaland beschrieb die Behauptungen als „sehr unterhaltsam, aber nicht wahr“ und wünschte beiden Präsidentschaftskandidaten viel Glück bei den Wahlen. Der norwegische Nationalspieler hatte für City eine erfolgreiche Saison mit 38 Toren in allen Wettbewerben.
Haaland verlängerte seinen Vertrag bei Manchester City im Januar und band sich bis 2034 an den Verein. Trotz des jüngsten Abschieds von Trainer Pep Guardiola scheint der Stürmer weiterhin im Etihad Stadium zu bleiben. Die Situation wirft einen Schatten auf Berichte, die José Mourinho mit einer Rückkehr zu Real Madrid in Verbindung bringen, da Riquelme erklärt hat, er würde den portugiesischen Trainer nicht ernennen, wenn er die Wahl gewinnt, sondern einen Trainer mit einem „völlig anderen Stil“ bevorzugen. Er hat einen möglichen Wechsel des ehemaligen Liverpool-Trainers Jürgen Klopp angedeutet, wobei Berichte im Mai darauf hindeuten, dass bereits mehrere Treffen stattgefunden haben.




