
Manchester United fordert Liverpool um Van de Ven heraus, während City bei Anderson die Nase vorn hat
Manchester United bereitet sich auf eine Sommer-Schlacht mit Liverpool um die Verpflichtung von Tottenham Hotspur-Verteidiger Micky van de Ven vor, während Manchester City als Favorit für die Verpflichtung von Nottingham Forests Mittelfeldspieler Elliot Anderson hervorgegangen ist. Berichten zufolge hat Tottenham einen Preis von 90 Millionen Euro für Van de Ven festgelegt, eine Bewertung, die deutlich über seinem geschätzten Transferwert von 62 Millionen Euro liegt. United sieht den niederländischen Innenverteidiger als eine potenzielle erste Verstärkung, die sofortigen Einfluss haben könnte, steht aber im direkten Wettbewerb mit seinem historischen Rivalen um seine Unterschrift.
Im Mittelfeld wird das Interesse von United an Elliot Anderson durch die finanzielle Stärke seiner Nachbarn herausgefordert. Transfer-Experte Fabrizio Romano bestätigte, dass ein "großes" Angebot für den Forest-Mittelfeldspieler aus Manchester eingereicht werden soll, wobei City derzeit das Rennen anführt. Romano erklärte, dass City bereit sei, dem Spieler "wirklich wichtiges Geld" anzubieten und den Deal "sehr stark" vorantreiben würde. United bleibt interessiert, beobachtet die Situation aber derzeit und ist bereit, einzugreifen, falls City keine Einigung erzielen kann.
Die Verfolgung von Anderson wird durch den Abstiegskampf von Nottingham Forest in der Premier League erschwert, wobei die endgültige Ablösesumme wahrscheinlich vom Divisionsstatus des Vereins in der nächsten Saison abhängt. Unterdessen soll United auch Informationen über eine mögliche Verpflichtung von AC Mailand-Flügelspieler Rafael Leao sammeln, dessen Vertragsgespräche mit dem italienischen Verein ins Stocken geraten sind. Seine Beziehung zu Milan wird als "fast am Scheiterpunkt" beschrieben, obwohl die Rossoneri nicht erwartet werden, ihn zu einem Schnäppchenpreis zu verkaufen.
Die Transferstrategie von United scheint mehrere Ziele neu zu bewerten. Das Interesse des Vereins an Brighton-Mittelfeldspieler Carlos Baleba bleibt bestehen, aber seine Bewertung hat sich drastisch verschoben. Laut Laurie Whitwell von The Athletic wurde United im vergangenen Sommer gesagt, dass es mehr als 120 Millionen Euro kosten würde, den Kameruner zu verpflichten, eine Summe, die sie nicht erreichen würden. Der Verein hat den Spieler nun vollständig neu bewertet und wird nicht mehr als 50 Millionen Pfund ausgeben, eine Summe, die Whitwell bezweifelt, dass Brighton akzeptieren würde.
Diese Transferentwicklungen spielen vor dem Hintergrund der Unsicherheit über die Trainerposition in Old Trafford. Interimstrainer Michael Carrick ist trotz einer starken Amtszeit nicht automatisch im Amt bestätigt. Berichten zufolge ist Eigentümer Sir Jim Ratcliffe vorsichtig und soll eine "alpha"-Persönlichkeit für den Job bevorzugen, was Zweifel an Carricks langfristigen Aussichten aufwirft. Die Vereinsführung scheint zögerlich zu sein, wobei Ratcliffe als entscheidende Figur bei der Entscheidung über die Richtung der Ernennung angesehen wird.



