Roberto Mancini hat laut Berichten von La Gazzetta dello Sport erklärt, dass er bezüglich eines möglichen Comebacks als Trainer der italienischen Nationalmannschaft nicht kontaktiert worden sei. Der ehemalige italienische Nationaltrainer äußerte sich dazu bei der Coppa Canottieri, einem Sportevent in Mailand, im Gespräch mit dem neu ernannten Präsidenten des Italienischen Fußballverbands (FIGC), Giovanni Malagò.
Die Situation bezüglich der Ernennung eines neuen italienischen Nationaltrainers bleibt ungeklärt. Nach dem Scheitern Italiens, sich für die Weltmeisterschaft 2026 zu qualifizieren, begann die Suche nach einem Nachfolger, wobei Namen wie Pep Guardiola, Antonio Conte und Andrea Pirlo in den italienischen Medien kursierten. Paolo Maldini und Leonardo sollen Guardiola in Barcelona angesprochen haben, um ihn davon zu überzeugen, die Position anzunehmen.
Mancini trainierte Italien von 2018 bis 2023 und führte die Azzurri zum Sieg bei der Europameisterschaft 2020. Er trat im August 2023 überraschend von seinem Amt zurück und nannte Schwierigkeiten in der Rolle als Grund. Sein Weggang hinterließ die Nationalmannschaft in einer Übergangsphase, die letztendlich zum Scheitern in der WM-Qualifikation führte.
Malagò räumte während der Veranstaltung die laufenden Diskussionen über den nächsten Trainer ein, spielte aber Erwartungen an eine sofortige Ankündigung herunter. Er erklärte, dass eine Entscheidung über den neuen Trainer während der morgigen Versammlung der Lega Serie A, an der Maldini und Leonardo teilnehmen werden, unwahrscheinlich sei. Malagò lobte Mancinis Leistung beim Coppa Canottieri-Wettkampf, hob seine Bescheidenheit und seinen Teamgeist hervor und bekräftigte ihre enge persönliche Beziehung.
Die FIGC wägt derzeit verschiedene Optionen ab, um einen Trainer zu finden, der das Nationalteam wiederbeleben kann. Die Versammlung morgen soll ein Forum für Diskussionen bieten, aber eine schnelle Lösung erscheint angesichts der Komplexität der Situation und der unterschiedlichen Meinungen über den idealen Kandidaten unwahrscheinlich. Die Suche nach einem Trainer, der Italiens Position im internationalen Fußball wiederherstellen kann, geht weiter.




