Roberto Mancini wurde erneut zum Teamchef der italienischen Nationalmannschaft ernannt, gab der Italienische Fußballverband auf einer Pressekonferenz bekannt. Diese Rückkehr erfolgt, nachdem die Ernennung von Andrea Pirlo aufgrund seiner Verbindungen zu einer russischen Sportwetten-Website gescheitert ist, so Berichte. Mancini wird seine Rolle bei der Nazionale drei Jahre nach seinem Wechsel nach Saudi-Arabien wieder aufnehmen.
Dieser Schritt ist angesichts Mancinis kürzlichen Abschieds etwas überraschend, aber er führte Italien zuvor zum Sieg bei der Euro 2021. Seine Amtszeit umfasste jedoch auch das schmerzhafte Scheitern, sich für die Weltmeisterschaft 2022 zu qualifizieren, ein Ergebnis, das im italienischen Fußball immer häufiger vorkommt. Trotz dieses Rückschlags ist Mancini eine hoch angesehene Persönlichkeit im italienischen Fußball.
Neben Mancinis erneuter Ernennung wurde Claudio Ranieri zum neuen technischen Direktor der italienischen Nationalmannschaft ernannt. Ranieri war zuletzt als leitender Berater bei Roma tätig und lehnte zuvor ein Angebot ab, Teamchef zu werden, um beim Verein zu bleiben. Mit 74 Jahren wird Ranieri eine Schlüsselrolle im Wiederaufbau des italienischen Fußballs spielen, eine Aufgabe, die als außergewöhnlich herausfordernd gilt.
Mancinis Rückkehr, gepaart mit Ranieris Ernennung, stellt eine Rückkehr zu Erfahrung innerhalb der italienischen Struktur dar. Während die anfängliche Suche nach einem neuen Trainer eine unerwartete Wendung nahm, hat der Italienische Fußballverband sich für bekannte Gesichter entschieden, um die bevorstehenden Herausforderungen zu meistern. Die Ernennung von Mancini und Ranieri signalisiert eine Rückkehr zu einem traditionelleren Ansatz für die Nationalmannschaft und könnte die Voraussetzungen für einen erneuten Fokus auf die Qualifikation für zukünftige Turniere und die Teilnahme auf höchstem Niveau schaffen. Italien hofft, bei der Europameisterschaft 2028 im eigenen Land eine starke Leistung zu zeigen.




