Jesse Marsch hat einen Vierjahresvertrag verlängert, um seine Tätigkeit als Cheftrainer der kanadischen Männer-Nationalmannschaft bis zur FIFA-Weltmeisterschaft 2030 fortzusetzen, gab Canada Soccer am Montag bekannt. Die Verlängerung erfolgt kurz mehr als zwei Wochen bevor Nordamerika die WM 2026 ausrichtet, was ein langfristiges Engagement für den amerikanischen Trainer signalisiert.
Marsch wurde im Mai 2024 in sein Amt eingesetzt und hat seitdem 30 Spiele betreut, wobei er eine Bilanz von 13 Siegen, 12 Unentschieden und 5 Niederlagen erzielte. Während seiner Amtszeit erreichte Kanada das Halbfinale der Copa América 2024, wo sie mit 2:0 gegen den späteren Champion Argentinien unterlagen, und verlor anschließend das Spiel um den dritten Platz gegen Uruguay mit 4:3 im Elfmeterschießen nach einem 2:2-Unentschieden.
„Von Tag eins an spürte ich eine tiefe Verbundenheit mit diesem Team, mit diesem Land und mit der Ausrichtung des Programms“, erklärte Marsch in einer Pressemitteilung. Er bekundete seinen Glauben an das immense Potenzial der aktuellen Generation kanadischer Spieler und seine Begeisterung für das Wachstum des Fußballs im ganzen Land. Der ehemalige Trainer von RB Leipzig und Leeds United drückte auch seine Freude über das langfristige Engagement in dieser Rolle aus.
Kanada wird diesen Sommer vor heimischem Publikum antreten und am 12. Juni auf Bosnien und Herzegowina, am 19. Juni auf Katar und am 24. Juni auf die Schweiz in einer anspruchsvollen, aber offenen Gruppe treffen. Diese Vertragsverlängerung bietet Stabilität und Kontinuität, während sich das Team auf diese entscheidenden Spiele vorbereitet und auf die gemeinsame Ausrichtung der Weltmeisterschaft im Jahr 2026 und darüber hinaus bis zur WM 2030 blickt. Dieser Schritt unterstreicht das Vertrauen von Canada Soccer in Marschs Fähigkeit, ein konkurrenzfähiges Team aufzubauen und den Schwung aus dem Copa-América-Lauf zu nutzen.




