Laut dem ehemaligen deutschen Nationalmannschaftskapitän Lothar Matthäus könnten das deutsche Duo Felix Nmecha und Deniz Undav das Interesse großer europäischer Vereine auf sich ziehen, wenn sie ihre starken Leistungen bei der Weltmeisterschaft fortsetzen.
Matthäus hob das Paar in einer Kolumne für Sport Bild hervor und deutete an, dass ihre aktuelle Form die Pläne ihrer Vereine schnell verändern könnte. Er erklärte, dass konstante Leistungen im Turnier es Borussia Dortmund und dem VfB Stuttgart erschweren könnten, Nmecha bzw. Undav zu halten. Beide Spieler haben kürzlich langfristige Vertragsverlängerungen mit ihren Vereinen unterzeichnet, aber Matthäus glaubt, dass ein erfolgreiches Abschneiden bei der Weltmeisterschaft diese Vereinbarungen außer Kraft setzen könnte.
Nmecha, ein 25-jähriger Mittelfeldspieler, hat Berichten zufolge bereits die Aufmerksamkeit mehrerer großer europäischer Vereine auf sich gezogen. Er wechselte im Sommer 2023 von Wolfsburg zu Borussia Dortmund und unterschrieb einen Vertrag bis 2030. Der Mittelfeldspieler ist zu einer Schlüsselkomponente in Edin Terzićs Mannschaft geworden und sorgt sowohl für defensive Stabilität als auch für offensive Impulse.
Undav hat sich inzwischen seit seinem Wechsel von Union Berlin im August 2023 schnell als wichtiger Spieler für Stuttgart etabliert. Der Vertrag des 28-jährigen Stürmers mit Stuttgart ist bis 2029 gültig. Matthäus betonte, dass starke Leistungen bei der Weltmeisterschaft oft zu erheblichen Transferangeboten führen, die potenziell neunstellige Summen erreichen könnten.
Matthäus zog Parallelen zu Jude Bellinghams Wechsel von Borussia Dortmund zu Real Madrid im Jahr 2023, der kurz nach der Weltmeisterschaft in Katar stattfand. Bellinghams Ablösesumme überstieg 100 Millionen Euro und demonstrierte die finanzielle Kraft, die erfolgreiche Turnierleistungen für Spieler und ihre Vereine freisetzen können. Er räumte den Wunsch von Sebastian Hoeneß von Stuttgart und Niko Kovač von Dortmund ein, langfristige Projekte aufzubauen, warnte aber davor, dass „unmoralische Angebote“ möglicherweise zu schwer abzulehnen seien.
Die potenziellen Abgänge von Nmecha und Undav würden einen erheblichen Rückschlag für beide Vereine darstellen und ihre Ambitionen beeinträchtigen, nicht nur in der Bundesliga, sondern auch auf internationaler Ebene zu konkurrieren. Ihre kontinuierliche Präsenz wäre entscheidend, um die Fortschritte beider Teams in den letzten Saisons aufrechtzuerhalten.




