Melvine Malard wechselt von Manchester United zu Chelsea im Rahmen eines festen Transfers, der auf etwa 1 Million Euro (rund 850.000 Pfund) geschätzt wird, wie die AFP am Mittwoch bestätigte. Der Wechsel folgt auf Berichte von The Guardian Anfang der Woche, die eine schnelle Einigung zwischen den beiden Vereinen der Women’s Super League signalisieren.
Malard war zunächst 2023 für eine Saison an Manchester United ausgeliehen, bevor der Transfer 2024 von den 'Red Devils' endgültig vollzogen wurde. Die französische Nationalspielerin erzielte während der Qualifikationskampagne für die Weltmeisterschaft 2027 vier Tore für Frankreich und unterstreicht damit ihre anhaltende Bedeutung für die Nationalmannschaft. Sie bestritt 41 Länderspiele für Frankreich und erzielte dabei 14 Tore.
Die 24-Jährige wird bei Chelsea auf mehrere bekannte Gesichter treffen, darunter ihre Landsfrau Sandy Baltimore und die ehemalige Lyon-Trainerin Sonia Bompastor. Bompastor schloss sich in der spielfreien Zeit Chelsea an, und die Möglichkeit, erneut unter ihr zu spielen, soll ein wichtiger Faktor bei Malards Entscheidung gewesen sein. Baltimore ist seit ihrer Ankunft eine Schlüsselspielerin für Chelsea und verstärkt die französische Präsenz im Londoner Verein.
Manchester United verpflichtete Malard vom Olympique Lyonnais, wo sie ein vielversprechendes Talent in ihrem Nachwuchssystem war. Obwohl sie während ihrer Zeit in Manchester immer wieder ihr Können zeigte, war sie nicht immer eine Stammspielerin, und der Wechsel zu Chelsea bietet ihr die Chance, sich einen regelmäßigeren Platz in der Startelf zu sichern. Dieser Transfer ermöglicht es Chelsea, seine Offensivoptionen vor einer anspruchsvollen Saison zu verstärken, während Manchester United die erhaltene Ablösesumme reinvestieren wird.
Chelsea belegte in der letzten Saison den zweiten Platz in der WSL und wird in diesem Jahr erneut versuchen, um den Titel zu kämpfen. Die Verpflichtung von Malard und die Ernennung von Bompastor signalisieren Chelseas Ambitionen, den Kader zu verstärken und auf höchstem Niveau zu konkurrieren.




