Der FC Metz hat den sofortigen Abgang von Geschäftsführerin Hélène Schrub bekannt gegeben, während der Verein nach Abschluss seiner Saison in der Ligue 1 eine Umstrukturierung einleitet. Schrub hatte die Position seit 2016 inne, nachdem sie nach Abschluss ihres Studiums als Praktikantin dem Verein beigetreten war und verschiedene Positionen in den Bereichen Kommunikation und Geschäftsführung durchlaufen hatte.
Ihr Abgang erfolgt nach einer schwierigen Saison für Metz, die mit dem Abstieg in die Ligue 2 endete. Schrub sah sich Kritik von Teilen der Anhängerschaft ausgesetzt, die Bedenken hinsichtlich eines wahrgenommenen Mangels an sportlichem Projekt unter der Führung von Bernard Serin äußerten. Sie war die einzige Frau, die eine Geschäftsführerposition unter den 18 Vereinen der französischen höchsten Spielklasse innehatte.
Neben ihrer Rolle bei Metz war Schrub auch Mitglied des Exekutivkomitees des französischen Fußballverbands (FFF), wobei sie sich hauptsächlich auf gesellschaftliche Themen im französischen Fußball konzentrierte. Der Verein hat noch keinen Nachfolger für Schrub bekannt gegeben, eine Aufgabe, die angesichts der Herausforderungen, vor denen das Team bei der Vorbereitung auf das Leben in der zweiten Liga steht, von Bedeutung sein wird.
Schrubs Zeit bei Metz umfasste Phasen sowohl in der Ligue 1 als auch in der Ligue 2, und sie überwachte während ihrer Amtszeit bedeutende Veränderungen innerhalb der Vereinsstruktur. Während die Details zu den Gründen für ihren Abgang begrenzt sind, signalisiert der Schritt eine klare Absicht von Metz, einen Neuanfang zu wagen, während sie versuchen, den Wiederaufstieg in die Ligue 1 zu sichern. Der Verein wird nun den Prozess der Identifizierung eines neuen Leiters einleiten, der sie durch diese Übergangsphase führen soll.




