Der AC Mailand steht kurz vor dem Abschluss eines Deals für Lazio-Verteidiger Mario Gila, wobei die Verhandlungen in ihre entscheidende Phase eintreten. Berichten zufolge ist Mailand bereit, 22 Millionen Euro plus Boni zu bieten, während Lazio auf 25 Millionen Euro besteht, um eine Gesamtsumme von 30 Millionen Euro zu erreichen. Eine Einigung wird voraussichtlich bereits morgen erzielt.
Die Verpflichtung von Gila wird vom neuen Trainer von Mailand, Ruben Amorim, vorangetrieben, der seinen Vertrag Mitte Juni während eines Urlaubs auf Ibiza unterzeichnete. Amorim war aktiv an der Gestaltung des Kaders beteiligt, konsultierte den Eigentümer Gerry Cardinale und identifizierte Ziele zur Verstärkung des Teams. Er hat bereits die Ankunft von Gonçalo Ramos für eine Vereinsrekordablöse von rund 70 Millionen Euro überwacht und Gila als wichtige Verstärkung für die Abwehr identifiziert.
Gila, ein 2006 geborener Verteidiger, der die Jugendakademie von Real Madrid durchlaufen hat, stand bereits in der Vergangenheit auf Mailands Radar und erregte sogar das Interesse des ehemaligen Trainers Massimiliano Allegri. Mailand ist nun jedoch in der Lage, die Konkurrenz von Napoli, dem Verein, den Allegri nun trainiert, zu übertreffen und seine Unterschrift zu sichern. Der Spieler hat bereits persönliche Bedingungen mit Mailand vereinbart, einschließlich eines Nettojahresgehalts von 5 Millionen Euro, und sein Agent, Alejandro Camaño, arbeitet an der Finalisierung des Transfers.
Neben dem Gila-Deal beobachtet Mailand auch Victor Valdepeñas, einen 2006 geborenen Verteidiger, der derzeit bei Real Madrid spielt. Valdepeñas, der im Dezember sein Debüt für die erste Mannschaft von Real Madrid gab, wird von derselben Agentur wie Gila vertreten und könnte ein zukünftiges Ziel für die Rossoneri sein. Die unmittelbare Priorität bleibt jedoch die Vollendung des Kaufs von Gila, wobei der Verein das Interesse anderer Serie-A-Vereine wie Atalanta vermeiden möchte. Die Ankunft von Gila signalisiert einen ehrgeizigen Sommer für Mailand, während Amorim und Cardinale weiterhin ein neues Projekt in San Siro aufbauen.




