Laut Berichten aus Italien ist der AC Mailand bereit, Stürmer Christopher Nkunku nach nur einer Saison zu verkaufen und dabei eine Ablöse von rund 40 Millionen Euro zu erzielen. Die Vereinsführung soll in einem Treffen in Mailand die Zukunft des 28-Jährigen mit seinem Agenten, Pini Zahavi, besprochen haben.
Mailand möchte seine Offensivoptionen neu gestalten, möglicherweise im Einklang mit den Präferenzen des zukünftigen Trainers Massimiliano Allegri, der eine Mischung aus Erfahrung und vielversprechenden jungen Spielern bevorzugt. Obwohl Robert Lewandowski, dessen Vertrag ausläuft, diskutiert wurde, hält Mailand seine hohen Gehälter und Provisionsforderungen für unzumutbar. Der Schwerpunkt des Gesprächs mit Zahavi lag auf einem möglichen Abgang von Nkunku.
Nkunku kam 2025 für eine gemeldete Ablöse von 37 Millionen Euro plus Bonuszahlungen von RB Leipzig nach Mailand, was ihn zu einer bedeutenden finanziellen Ausgabe für den Verein machte. Seine Leistungen haben die Investition jedoch noch nicht gerechtfertigt, was zu der Entscheidung führte, ihn als abgebend zu betrachten. Mailand hofft, mindestens 30 Millionen Euro für den Spieler zu erhalten, bewertet ihn aber derzeit näher an 40 Millionen Euro, um keine Verluste zu verzeichnen.
Der Stürmer hatte nach seinem Transfer Schwierigkeiten, einen bedeutenden Einfluss zu nehmen, teilweise aufgrund einer unterbrochenen Vorbereitung. Er kam nach Milanello, nachdem er von Chelsea aussortiert worden war, verpasste wichtige Vorbereitungszeiten und brauchte anschließend Zeit, um seine volle Fitness zu erreichen. Als Nkunku begann, in Form zu kommen, verschlechterte sich die Gesamtleistung Mailands, und das Team hatte Mühe, seine Stürmer effektiv zu versorgen. Es gab auch ein Fehlurteil bei der Aufstellung von Nkunku als zentraler Stürmer, da er sich eher für eine Rolle als Flügelspieler oder zweiter Stürmer eignet.
Der schnelle Schachzug des Vereins für Füllkrug im Wintertransferfenster unterstrich diese Einschätzung. Allegri sieht Rafael Leao und Christian Pulisic als seine bevorzugten Flügelspieler an, was Nkunkus Chancen auf regelmäßige Einsätze in der Startelf einschränkt. Mailand plant, die Einnahmen aus Nkunkus Verkauf zu nutzen, um die Verpflichtung eines weiteren Stürmers zu finanzieren und seine Offensivoptionen für die kommende Saison zu verstärken.



