Laut einem Bericht von L’Équipe am Dienstag erwägt der AS Monaco die Zukunft von Trainer Sébastien Pocognoli am Ende der laufenden Saison. Pocognoli übernahm im Oktober letzten Jahres die Leitung des Vereins, nachdem Adi Hütter nach einem enttäuschenden Saisonstart entlassen worden war.
Pocognolis Position ist unsicher geworden, da Monaco derzeit auf dem siebten Platz der Ligue 1 steht und vor Saisonende nicht höher als auf den sechsten Platz klettern kann. Dieses Ergebnis wird als Enttäuschung angesehen, angesichts einer vielversprechenden Formkurve zu Beginn seiner Amtszeit. Zwischen dem 13. Februar und dem 5. April erzielte Monaco sieben Ligasiege in Folge und stand kurz davor, Paris Saint-Germain in den Champions-League-Qualifikationsrunden zu eliminieren.
Dieser positive Schwung wurde jedoch abrupt durch eine deutliche 4:1-Niederlage auswärts gegen Paris FC gestoppt. Vereinsbeamte äußerten Berichten zufolge Bedenken hinsichtlich der Inkonsistenz von Pocognoli. Seit seiner Ankunft im Verein hat Pocognoli in allen Wettbewerben 16 Siege, 9 Unentschieden und 12 Niederlagen verzeichnet.
Vor seiner Ernennung zu Pocognoli erlangte er Anerkennung für seine erfolgreiche Zeit als Trainer von Union Saint-Gilloise. Seine Zeit in Monaco war geprägt von starken Leistungen, die von besorgniserregenden Rückschlägen unterbrochen wurden, was den Verein dazu veranlasste, seine langfristige Eignung neu zu bewerten. Eine Entscheidung über seine Zukunft wird nach Abschluss der Ligue 1-Saison erwartet, was möglicherweise die Tür für eine neue Trainerverpflichtung im Fürstentum öffnen könnte.




