Monaco befindet sich laut italienischen Medienberichten in fortgeschrittenen Gesprächen mit Juventus Turin bezüglich einer Leihe des Stürmers Loïs Openda. Der 24-jährige belgische Nationalspieler konnte seit seinem Wechsel im vergangenen Sommer für eine Ablösesumme von über 40 Millionen Euro von RB Leipzig zu Juventus Turin kaum Eindruck hinterlassen.
Openda erzielte in 34 Pflichtspielen für den Turiner Verein lediglich zwei Treffer, jeweils gegen Roma in der Serie A und Bodo/Glimt in der Champions League. Seine enttäuschenden Leistungen haben dazu geführt, dass Juventus nach einer Lösung sucht, um den Spieler loszuwerden, und Trainer Luciano Spalletti scheint ihn als überflüssig einzustufen. Der Verein soll bestrebt sein, einen finanziellen Verlust bei dem Transfer zu vermeiden.
Trotz seiner Schwierigkeiten in Italien hat Openda das Interesse mehrerer Vereine geweckt, darunter Eintracht Frankfurt und Nottingham Forest. Monaco hat sich jedoch als Favorit herauskristallisiert, da bereits positive Kontakte zu den Vertretern des Spielers geknüpft wurden. Der vorgeschlagene Deal ist derzeit als Leihe mit Kaufoption strukturiert, obwohl Juventus noch kein formelles Angebot vorgelegt bekommen hat.
Dieser potenzielle Transfer könnte eine Fortsetzung der wachsenden Beziehung zwischen Monaco und Juventus darstellen. Im vergangenen Sommer verpflichtete Monaco Mittelfeldspieler Denis Zakaria von den Bianconeri für etwas mehr als 20 Millionen Euro, und der Schweizer Nationalspieler ist seitdem zu einem Schlüsselspieler und Kapitän der Ligue 1-Mannschaft geworden. Auch der ehemalige Juventus-Spieler Paul Pogba spielt derzeit für Monaco, nachdem er seinen Vertrag mit dem italienischen Verein aufgelöst hatte.
Openda hat bereits Erfahrung im Spiel gegen Monaco, als er im Januar während seiner Zeit bei Juventus 90 Minuten in einem Gruppenspiel der Champions League gegen sie bestritt. Das Spiel endete 0:0, wobei Juventus letztendlich die Playoff-Runde erreichte. Ein Wechsel zu Monaco würde Openda die Möglichkeit bieten, seine Karriere in einer anderen Liga neu aufzubauen und möglicherweise wieder in Form zu kommen.




