Laut Berichten aus Spanien wird der AS Monaco Verhandlungen mit dem FC Barcelona aufnehmen, um die Kaufoption für Ansu Fati in Höhe von 11 Millionen Euro möglicherweise zu senken. Fati befindet sich in dieser Saison leihweise beim Ligue 1-Klub, nachdem er unter Hansi Flick beim FC Barcelona wenig Einsatzzeit erhalten hatte. Barcelona ist bestrebt, den Deal bis Ende Juni abzuschließen, um die finanzielle Situation zu verbessern.
Fati kam 2012 als Jugendspieler vom FC Sevilla zum FC Barcelona und entwickelte sich über La Masia zu einem Stammspieler im Profiteam. Eine schwere Knieverletzung im Jahr 2020 bremste jedoch seine Entwicklung, und er hatte seitdem Schwierigkeiten, an seine frühere Form anzuknüpfen. In der vergangenen Saison kam er nur zu wenigen Einsätzen für die Katalanen, meist hinter Robert Lewandowski und Raphinha in der Hackordnung, was zu seinem Leihgeschäft nach Monaco führte.
Trotz einer verletzungsgeplagten Saison in Frankreich erzielte Fati in 28 Spielen für Monaco 11 Tore, im Schnitt alle 109 Minuten ein Tor. Fabrizio Romano berichtet, dass Barcelona eine 20-prozentige Weiterverkaufsbeteiligung behalten würde, sollte der Deal endgültig werden. Fatis Vertrag beim FC Barcelona läuft noch bis 2028, und sein Gehalt gehört zu den höchsten im Camp Nou.
Marca berichtet, dass Monaco hofft, die Ablösesumme von 11 Millionen Euro zu reduzieren oder möglicherweise Fatis Gehalt neu zu verhandeln, bevor der Transfer endgültig abgeschlossen wird. Barcelona soll bestrebt sein, den Verkauf bis Ende Juni abzuschließen, um seine finanzielle Situation im Hinblick auf das Financial Fairplay zu verbessern und den Druck auf die Gehaltsobergrenze zu verringern. Der MD-Journalist Gabriel Sans bestätigt dies und erklärt, dass Monacos Entscheidung davon abhängt, günstigere Bedingungen zu sichern. Ein Kompromiss zwischen dem Spieler und Barcelona bezüglich einer Gehaltsanpassung ist ebenfalls möglich. Dieser Schritt würde einen endgültigen Abschied für Fati nach 14 Jahren im Verein bedeuten und Barcelona die Möglichkeit geben, Mittel freizusetzen und Kaderplätze zu schaffen, während sie ihren Wiederaufbau fortsetzen.



