Der neue Trainer von AS Monaco, Filipe Luís, hat sich öffentlich über die Zukunft des Mittelfeldspielers Paul Pogba geäußert, der noch bis 2027 unter Vertrag beim Verein steht. Luís wandte sich am Mittwoch nach seiner Ernennung zum neuen Cheftrainer an die Medien und sprach über seine ersten Gespräche mit dem 33-jährigen Franzosen.
Luís lobte Pogba als einen „besonderen Spieler, Weltmeister und eine große Ikone in Frankreich“ und würdigte dessen Erfolge und potenziellen Beitrag. Er betonte jedoch entschieden, dass „niemand über der Mannschaft steht“ und dass sein Fokus darauf liegen wird, die Leistungen aller Spieler in der Vorbereitung zu bewerten. Er äußerte die Hoffnung, dass Pogba seine Spitzenform wiedererlangen wird, und erklärte, dass der Verein ihn dabei unterstützen werde und dass er, wenn er dieses Niveau erreicht, eine wertvolle Bereicherung sein werde.
Sportdirektor Thiago Scuro gab eine zurückhaltendere Einschätzung von Pogbas Situation ab. Während er Pogbas positive Einstellung und Arbeitsmoral anerkannte, insbesondere bei der Unterstützung jüngerer Spieler, erinnerte Scuro die Reporter daran, dass „das Projekt in der letzten Saison nicht gut funktioniert hat“. Dies bezieht sich auf Pogbas begrenzte Einsatzzeit in der Ligue 1, wo er in nur sechs Spielen für insgesamt 115 Minuten zum Einsatz kam.
Scuro erklärte, dass die Entscheidung über Pogbas Zukunft letztendlich bei Luís liegen werde, der den ganzen Sommer Zeit haben wird, sein Niveau zu beurteilen. Er schloss mit einer unverbindlichen Aussage ab und sagte: „Vielleicht wird er gehen, vielleicht wird er bleiben.“ Dies deutet darauf hin, dass der Verein sowohl offen dafür ist, Pogba zu halten, als auch ihm einen Wechsel zu ermöglichen.
Die Situation verdeutlicht die Unsicherheit über Pogbas Rolle bei Monaco nach einer enttäuschenden ersten Saison nach seiner Rückkehr aus Italien. Sein hohes Gehalt und seine Verletzungshistorie erschweren die Entscheidung. Luís‘ Beurteilung wird entscheidend sein, um festzustellen, ob Pogba seine Form wiederfinden und seinen Platz im Kader rechtfertigen kann, oder ob ein Abgang für Spieler und Verein die beste Lösung ist.




