Jose Mourinho wird als Trainer zu Real Madrid zurückkehren und Álvaro Arbeloa am Ende der laufenden Saison ersetzen. Die Verpflichtung, über die Marca berichtete und von Fabrizio Romano bestätigt wurde, wird als "eine reine Formsache" beschrieben und sieht Mourinho bereit, die Geschicke des spanischen Giganten erneut zu übernehmen.
Romano berichtet, dass Mourinho Real Madrid letzte Woche seine volle Zustimmung gegeben hat und erwartet, dass der Deal bald abgeschlossen wird. Er sagt, Mourinho habe sich über die Aussicht auf ein zweites Engagement im Bernabéu sehr gefreut, ohne Zögern oder Komplikationen in den ersten Gesprächen.
Obwohl die Details noch finalisiert werden, muss Real Madrid Benfica eine Ablösesumme von 3 Millionen Euro zahlen, um Mourinhos Dienste zu sichern. Sowohl der Verein als auch der Trainer sind bestrebt, die Vereinbarung schnell abzuschließen, um die Planung für das Sommer-Transferfenster und eine mögliche Umstrukturierung des Kaders zu ermöglichen. Mourinho soll angeblich einen erheblichen Einfluss auf die Transferstrategie des Vereins fordern, wobei der Flügelspieler von Juventus, Kenan Yildiz, laut italienischen Medienberichten als potenzielles Ziel identifiziert wurde.
Mourinho trainierte Real Madrid bereits von 2010 bis 2013 und gewann in der Saison 2011/12 den La Liga-Titel. Seitdem hatte er Trainerpositionen bei Chelsea, Manchester United, Tottenham, Roma, Fenerbahce und zuletzt Benfica inne. Trotz dieser umfangreichen Trainerkarriere waren seine jüngsten Erfolge begrenzt, und Florentino Pérez' Entscheidung, ihn wieder einzustellen, wird von einigen als Reaktion auf eine schwierige Zeit für den Verein angesehen.
Pérez äußerte öffentlich sein Vertrauen in Mourinho und sagte: "Er war schon einmal hier und hat unser Niveau angehoben." Trotz der öffentlichen Konzentration auf Benfica wird erwartet, dass Mourinho in die spanische Hauptstadt zurückkehrt. Die Verpflichtung stellt eine große Herausforderung für den portugiesischen Trainer dar, da er Real Madrid zu alter Stärke verhelfen und alle verbleibenden Zweifel an seinen Fähigkeiten zerstreuen will. Verkäufe von Spielern wie Dani Ceballos und Gonzalo Garcia werden erwartet, um potenzielle Neuzugänge zu finanzieren.




