José Mourinho wurde am Dienstag offiziell als neuer Trainer von Real Madrid bestätigt. Der portugiesische Taktiker kehrt für eine zweite Amtszeit ins Santiago Bernabéu zurück und unterzeichnet einen Vertrag, der ihn für die nächsten drei Spielzeiten an die spanischen Giganten bindet.
Mourinho trainierte Real Madrid bereits zwischen 2010 und 2013, einer Zeit, in der er eine La Liga-Meisterschaft, eine Copa del Rey und einen spanischen Supercup gewann. Er verließ den Verein nach einer schwierigen letzten Saison, die von angeblichen Spannungen in der Kabine geprägt war. Seine Rückkehr erfolgt nach einer enttäuschenden Saison für Real Madrid, das ohne größere Titel auskam und sowohl auf als auch neben dem Platz mit erheblichen Umwälzungen zu kämpfen hatte.
Die Ernennung von Mourinho wurde weithin erwartet, nachdem der Vereinspräsident Florentino Pérez wiedergewählt worden war. Pérez hatte zuvor seine Bewunderung für Mourinhos taktisches Geschick und seine Siegermentalität zum Ausdruck gebracht. Der Verein hofft, dass er dem Team wieder Stabilität und Erfolg bringen kann.
Mourinhos letzte Trainerstation war AS Rom, wo er den Verein 2022 ins Finale der Europa Conference League führte und ihnen ihren ersten großen europäischen Titel seit über 60 Jahren sicherte. Er wurde im Januar 2024 aufgrund einer Serie schlechter Ergebnisse entlassen. Trotzdem bleibt sein Ruf als einer der erfolgreichsten Trainer im Fußball intakt.
Die Aufgabe, die vor Mourinho liegt, ist beträchtlich. Real Madrid wird bestrebt sein, sowohl in La Liga als auch in der Champions League um den Titel zu kämpfen, und der Druck, sofortige Ergebnisse zu liefern, wird enorm sein. Seine Ankunft signalisiert eine klare Absicht des Vereins, an die Spitze des europäischen Fußballs zurückzukehren. Es wird erwartet, dass die Ernennung einen Dominoeffekt auf den Transfermarkt haben wird, wobei Mourinho wahrscheinlich einen erheblichen Einfluss auf die Sommer-Transferpläne des Vereins haben wird.



