Laut Berichten von Diario AS ist der neue Trainer von Real Madrid, Jose Mourinho, bereit, zu verhindern, dass Verteidiger Raúl Asencio den Verein in diesem Sommer verlässt. Ein möglicher Abgang des Eigengewächses war weithin erwartet worden, wobei der Verein zuvor Bereitschaft signalisiert hatte, angemessene Angebote zu prüfen. Mourinho soll jedoch Asencio lieber im Kader behalten.
Asencio hatte eine schwierige Saison, vor allem aufgrund der Ankunft von Dean Huijsen im vergangenen Sommer, was seine Position im Team beeinträchtigte. Obwohl er unter Xabi Alonso zum Einsatz kam, führte ein anschließender Streit mit dem aktuellen Trainer Álvaro Arbeloa dazu, dass er aussortiert wurde. Ein Trainerwechsel könnte sich daher als entscheidend für die Zukunft des jungen Verteidigers im Bernabéu erweisen.
Mourinho soll Asencios kämpferischen Spielstil bewundern und ihn als einen „Krieger“ bezeichnen – eine Eigenschaft, die an ehemalige Leistungsträger von Real Madrid wie Sergio Ramos und Pepe während seiner vorherigen Amtszeit im Verein zwischen 2010 und 2013 erinnert. Diese Präferenz deutet auf eine mögliche Verschiebung in der Transferstrategie des Vereins bezüglich des 23-Jährigen hin.
Trotz Mourinhos Interesses bleibt Asencios Position jedoch etwas prekär. Real Madrid sucht aktiv nach einem neuen Innenverteidiger während der Transferperiode, was Asencio wahrscheinlich weiter in der Hackordnung nach hinten verdrängen würde. Der portugiesische Trainer sieht ihn jedoch weiterhin als Teil des Teams, möglicherweise um seine Entwicklung zu fördern.
Auch der körperliche Zustand von Antonio Rüdiger spielt bei Mourinhos Überlegungen eine Rolle, da die wiederkehrenden Verletzungen des erfahrenen Verteidigers einen Bedarf an zuverlässiger Absicherung schaffen. Obwohl ein bedeutendes Angebot für Asencio immer noch zu einem Abgang führen könnte, hat Mourinhos Eingreifen die Lage deutlich verändert. Eine endgültige Entscheidung wird in Absprache zwischen Mourinho und der Sportabteilung von Real Madrid getroffen, wobei die taktischen Präferenzen des Trainers mit den allgemeinen Transferplänen des Vereins in Einklang gebracht werden. Seine Beibehaltung würde wertvolle Kaderbreite und eine potenziell vielversprechende langfristige Option in der Innenverteidigung bieten.



