Der Trainer von Everton, David Moyes, hat die Möglichkeit eines Wechsels von Mohamed Salah, der kürzlich von Liverpool freigestellt wurde, ausgeschlossen und dabei die intensive Rivalität zwischen den beiden Vereinen angeführt. Die Kommentare fielen als Antwort auf eine Frage auf dem ägyptischen Fernsehsender ON Sport, wie von The Liverpool Echo berichtet. Salah und Liverpool einigten sich im Sommer auf eine einvernehmliche Vertragsauflösung, die einer äußerst erfolgreichen, wenn auch kürzlich turbulenten Zeit in Anfield ein Ende setzte.
Moyes erklärte, ein Wechsel des 34-jährigen Ägypters sei „unmöglich“, da Salah für Liverpool von großer Bedeutung sei und die tief verwurzelte Feindschaft zwischen den Vereinen von Merseyside bestehe. Er würdigte Salahs „außergewöhnliche“ Karriere bei Liverpool, räumte aber auch ein, dass die Everton-Fans sich über seinen Abgang freuen würden. Der Trainer der Toffees beschrieb den Flügelspieler als einen „großartigen Torschützen“ und einen Spieler, der „von den Liverpool-Fans geschätzt wird“.
Salah erzielte während seiner Zeit bei Liverpool neun Tore gegen Everton und festigte damit seinen Status als Schlüsselspieler für die jüngsten Erfolge des Vereins. Seine letzte Saison war jedoch von einer angespannten Beziehung zu seinem ehemaligen Trainer Arne Slot geprägt, was zur Entscheidung beitrug, sich zu trennen. Dies hat zu Spekulationen geführt, dass Salah möglicherweise zu einem Rivalen wechseln könnte, um sich nach seinem Abschied von Liverpool neu zu beweisen.
Trotz der Spekulationen schließen Moyes' Kommentare einen Wechsel nach Goodison Park effektiv aus. Das zukünftige Ziel von Salah bleibt ungewiss, obwohl ein Wechsel in die Saudi Pro League in jüngsten Berichten stark diskutiert wird, wobei einige Quellen einen potenziellen Gewinn von 60 bis 80 Millionen Euro für den Spieler andeuten. Sein nächster Verein wird angesichts seines legendären Status in Anfield zweifellos von erheblichem Ansehen sein. Der Abgang des Stürmers markiert das Ende einer Ära für Liverpool, und der Verein konzentriert sich nun darauf, seine Offensivoptionen mit neuen Spielern zu verstärken.



