Der FC Bayern München soll sich laut Aussagen von Ex-Bayern-Star Thomas Müller nach dem 4:1-Sieg der Schweiz gegen Bosnien und Herzegowina für den Mittelfeldspieler von SC Freiburg, Johan Manzambi, interessieren.
Müller hob im Gespräch mit Magenta TV Manzambis Vielseitigkeit als entscheidenden Vorteil hervor und deutete an, dass der 20-Jährige mehrere Positionen im Bayern-Kader besetzen könnte.
„Manzambi ist insgesamt ein guter Spieler“, so Müller. „Für mich ist er jemand, den der FC Bayern genauer unter die Lupe nehmen sollte.“ Er erläuterte weiter Manzambis Positionsflexibilität und betonte seine Fähigkeit, als Sechser, Achter oder Zehner zu spielen, während er gleichzeitig die Attribute besitzt, um auch als Stürmer eingesetzt zu werden.
Manzambi wurde in diesem Sommer mit einem möglichen Abgang von Freiburg in Verbindung gebracht, wobei der Spieler selbst im Mai Unsicherheit bezüglich seiner Zukunft äußerte. Diese Aussage befeuert Spekulationen, dass er für einen Transfer offen sein könnte.
Der FC Bayern steht Berichten zufolge kurz vor dem Abschluss eines Deals für Ismael Saibari, was sich auf sein Interesse an Manzambi auswirken könnte. Allerdings hat auch der SSC Neapel aus der Serie A großes Interesse an dem jungen Mittelfeldspieler bekundet und stellt somit eine potenzielle Konkurrenz um seine Dienste dar.
Manzambi hat sich mit Freiburg schnell als vielversprechendes Talent in der Bundesliga etabliert und demonstriert ein dynamisches Skillset und taktisches Verständnis, das seinem Alter weit voraus ist. Er ist zu einem Stammspieler in der Startelf von Freiburg geworden und leistet sowohl defensiv als auch offensiv Beiträge.
Sollte Bayern Manzambi verpflichten, würde dies wahrscheinlich mit dem Ziel geschehen, die Mittelfeldoptionen vor der Saison 2026-27 zu verstärken, wie von Müller vorgeschlagen. Die Verpflichtung eines vielseitigen Spielers wie Manzambi könnte den bayerischen Giganten wertvolle Tiefe und taktische Flexibilität bieten.



