Der SSC Neapel steht nach den Verletzungen von Alessandro Buongiorno, der sich einer Operation am Meniskus unterziehen muss, was ihn möglicherweise für drei Monate ausfallen lässt, und Sam Beukema, der an einer chronischen Achillessehnenentzündung leidet, vor einer Defensivkrise. Dies hat den Verein dazu veranlasst, vor Beginn der neuen Serie-A-Saison Verstärkungen zu suchen, wie italienische Medien berichten.
Die Optionen von Trainer Walter Mazzarri werden durch die enttäuschenden Leistungen von Rafa Marin und Marianucci in einem kürzlichen Freundschaftsspiel gegen Arezzo zusätzlich eingeschränkt. Während Juventus-Verteidiger Federico Gatti vom Sportdirektor von Neapel, Giovanni Manna, als möglicher Neuzugang identifiziert wurde, stößt der Transfer auf starken Widerstand der Vereinsanhänger.
Der Widerstand gegen Gatti beruht sowohl auf seinen finanziellen Forderungen – einem Nettojahresgehalt von 3,1 Millionen Euro mit einem Vertrag, der 2030 ausläuft – als auch auf einem Vorfall in der Vergangenheit, der Neapels Starflügelspieler Khvicha Kvaratskhelia betraf. Während eines Spiels zwischen Juventus und Neapel in der Saison 2022/23 schlug Gatti Kvaratskhelia, ein Vorfall, der vom Schiedsrichter und dem VAR unbestraft blieb und einen negativen Eindruck bei den Neapel-Fans hinterließ.
Die sozialen Medien sind von negativen Reaktionen der Neapel-Anhänger überschwemmt, von denen viele die Idee ablehnen, dass Gatti dem Verein beitritt. Die Fans haben stattdessen ihre Präferenz für eine Rückkehr von Kim Min-jae zum Ausdruck gebracht, der zuvor für Neapel spielte, bevor er zum FC Bayern München wechselte, oder für die Verpflichtung von Solet. Der Verein war zuvor mit einem Transfer von Gila in Verbindung gebracht worden, aber er schloss sich letztendlich Fiorentina an.
Die Situation lässt Neapel in einer schwierigen Position zurück, während es versucht, seine Defensive zu verstärken. Der Verein muss die Suche nach einem geeigneten Ersatz mit der Berücksichtigung der Bedenken seiner Fangemeinde und der finanziellen Auswirkungen eines möglichen Transfers in Einklang bringen. Der Bedarf an defensiven Verstärkungen ist angesichts der Verletzungen wichtiger Spieler offensichtlich, aber der Weg zu einer zufriedenstellenden Lösung bleibt ungewiss.




