
Neapel droht Lukaku nach verpasster Rückkehr mit Disziplinarmaßnahmen
SSC Neapel hat Romelu Lukaku mit disziplinarischen Maßnahmen gedroht, nachdem der Stürmer nach der Länderspielpause nicht zum Verein zurückgekehrt ist. Der Club veröffentlichte am Dienstag eine Mitteilung, in der er die Prüfung von Sanktionen und sogar die Zukunft des Spielers im Kader andeutete. Lukaku, der für Belgien nominiert worden war, hatte sich entschieden, nicht mit der Nationalmannschaft in die USA zu reisen und verwies auf anhaltende Hüftprobleme. Statt zu seinem Verein zurückzukehren, blieb der 32-Jährige in Antwerpen, um mit seinem persönlichen Physiotherapeuten Lieven Maesschalck, einem mit der belgischen Nationalmannschaft verbundenen Physio, zu arbeiten. Diese Entscheidung, die Präsident Aurelio De Laurentiis erzürnt haben soll, veranlasste den Klub, Lukaku ein Ultimatum für seine Rückkehr zu stellen. Da der Spieler nicht erschien, veröffentlichte der Verein eine offizielle Mitteilung, in der er sich "das Recht vorbehält, geeignete disziplinarische Maßnahmen zu ergreifen und zu entscheiden, ob der Spieler weiterhin Teil der Mannschaft bleibt". Diese Eskalation markiert eine deutliche Verschlechterung der Beziehungen zwischen Verein und Star-Transfer und stellt Lukakus Zukunft in Neapel, die bereits von Verletzungen geprägt war, ernsthaft in Frage.



