Manuel Neuer und Sven Ulreich haben beide ihre Verträge mit dem FC Bayern München verlängert, bestätigte der Verein, und sicherten sich damit ihre Positionen im Tor bis zur Saison 2026/27. Die Verlängerungen beenden damit endgültig jegliche Möglichkeit einer Rückkehr von Alexander Nübel zum FC Bayern in der nächsten Saison, da der Verein bereits eine etablierte Torwart-Hierarchie hat, einschließlich des langfristig gebundenen Jonas Urbig.
Neuer, 38 Jahre alt, ist seit 2011 beim FC Bayern und steht kurz vor seinem 600. Einsatz für den Verein, wo er sich als einer der weltweit führenden Torhüter etabliert hat. Er ist seit 2017 auch Kapitän der Mannschaft und hat zahlreiche nationale und europäische Titel gewonnen, darunter zwei Champions-League-Trophäen. Aktuell laufen auch Gespräche über eine mögliche Rückkehr in die deutsche Nationalmannschaft vor der kommenden Weltmeisterschaft.
Vereinspräsident Herbert Hainer lobte Neuer als einen „wirklich außergewöhnlichen“ Torhüter und reihte ihn zu den besten in der Geschichte des FC Bayern ein, während Vorstandsvorsitzender Jan-Christian Dreesen ihn als „einen der besten Transfers in der Geschichte unseres Vereins“ bezeichnete. Max Eberl, Vorstandsmitglied des FC Bayern für Sport, deutete an, dass Urbig mehr Einsatzmöglichkeiten erhalten wird, möglicherweise wenn Neuer das Ende seiner Karriere erreicht.
Ulreich, 37 Jahre alt, kam 2015 zunächst von Stuttgart zum FC Bayern und hat trotz seiner hauptsächlich als Ersatztorwarttätigkeit bereits 21 Titel mit dem Verein gewonnen. Er bestritt in den letzten zehn Jahren 104 Spiele für den FC Bayern und bot eine zuverlässige Absicherung und Konkurrenz für Neuer. Ulreich bekundete seine anhaltende Begeisterung für das Spiel und die Freude, Teil des FC Bayern-Kaders zu sein.
Sportdirektor Christopher Freund betonte die starke Teamdynamik zwischen den drei Torhütern und erklärte, dass ihr gemeinsamer Charakter unter den europäischen Vereinen seinesgleichen suche. Der Verein beabsichtigt, dass Urbig unter der Anleitung von Neuer und Ulreich gefördert wird, um ihn auf die zukünftige Übernahme der Position des Stammtorhüters vorzubereiten. Diese Regelung bietet dem FC Bayern Stabilität auf einer entscheidenden Position und einen klaren Nachfolgeplan für die Zukunft.



