
Newcastle weisen Wechselgerüchte um Bruno Guimaraes zurück – Man Utd im Hintergrund
Newcastle United zeigen sich weiterhin zuversichtlich, Kapitän Bruno Guimaraes halten zu können, trotz des mutmaßlichen Interesses von Manchester United. Quellen aus dem Umfeld des Vereins dementieren Berichte, wonach der brasilianische Mittelfeldspieler bereits persönliche Bedingungen mit dem Klub von der Old Trafford vereinbart habe. Der 26-Jährige steht im Fokus der Red Devils, die langfristig ihr Mittelfeld verstärken wollen. Laut TEAMtalk bereiten die Magpies jedoch einen lukrativen Vertragsneuentwurf vor, um seine Zukunft zu sichern.
Guimaraes, der im Januar 2022 für 40 Mio. £ von Lyon nach Newcastle wechselte, avancierte zur Schlüsselfigur am St James‘ Park. Er half dem Team nicht nur bei der Champions-League-Qualifikation 2023, sondern auch beim Triumph im Carabao Cup. Die aktuellen sportlichen Schwierigkeiten – Rang 12 in der Premier League – befeuern nun Wechselgerüchte. Transfer-Experte Fabrizio Romano bestätigte diese Woche Gespräche zwischen Guimaraes‘ Management und Man Utd.
TEAMtalk-Experte Graeme Bailey betont die Gelassenheit der Vereinsführung: „Es gibt keine Panik. Brunos Umfeld wäre fahrlässig, nicht auf Angebote zu hören. Aber Behauptungen über abgeschlossene Vertragsdetails sind haltlos.“ Newcastle plane laut Berichten, Guimaraes mit einem Rekordgehalt von 200.000 £ pro Woche zum bestbezahlten Spieler der Klubgeschichte zu machen.
Man Utds Interesse erklärt sich durch die geplante Verjüngung ihres Mittelfelds: Casemiro soll den Verein verlassen, und der Routinier soll angeblich seinen Landsmann als Idealnachfolger empfohlen haben. Dennoch zeigt sich Newcastles unter Ross Wilson reorganisierte Transferabteilung entschlossen, trotz der Premier-League-Profilt-and-Sustainability-Regeln keinen Verkaufsdruck zuzulassen.
Während United mit Tottenhams Archie Gray weitere Optionen prüfen, haben die Magpies parallel für Schlüsselspieler wie Lewis Hall Unverkäuflich-Erklärungen abgegeben. Die Fähigkeit Newcastles, Guimaraes zu halten, könnte entscheidend für die geplante sportliche Erholung sein – zumal Financial-Fair-Play-Auflagen einen Balanceakt zwischen Investitionen und Kernkadererhalt erfordern.



