
Frauen-WM-Qualifikationsspiel Norwegens wegen Rasenproblemen von Ullevaal verlegt
Die norwegische Frauen-Nationalmannschaft wird ihr kommendes WM-Qualifikationsspiel gegen Slowenien im Åråsen Stadion statt im Ullevaal Stadion in Oslo bestreiten, wie der Norwegische Fußballverband (NFF) bestätigte. Die Verlegung, die nur sieben Tage vor dem für den 14. April geplanten Spiel angekündigt wurde, erfolgte aufgrund anhaltender Bedenken hinsichtlich des Rasenzustands im Nationalstadion.
Der Verband gab an, dass die Entscheidung auf einer umfassenden Bewertung der Rasenbedingungen in Ullevaal basierte. In einer öffentlichen Erklärung teilte die NFF mit, dass sie der Sicherheit der Spielerinnen, ihrer Leistung und fairen Wettbewerbsbedingungen entscheidende Bedeutung beigemessen habe. Die Erklärung wies darauf hin, dass sowohl die UEFA als auch der Slowenische Fußballverband der Ortsverlegung zugestimmt haben, wobei das Åråsen Stadion – die reguläre Heimspielstätte des Eliteserien-Klubs Lillestrøm – als ein besserer und sicherer Rahmen für das Spiel angesehen wird.
Dies ist das zweite hochkarätige Problem mit dem Rasen in Ullevaal in den letzten Wochen. Der Rasen zog während des Männer-Länderspiels zwischen Norwegen und der Schweiz am 26. März, das 0:0 endete, erhebliche Kritik auf sich. Der Zustand war so problematisch, dass der norwegische Star Erling Haaland sich anschließend öffentlich bei der Schweizer Mannschaft entschuldigte, während auch NFF-Präsidentin Lise Klaveness die Bedenken ansprach.
Das bevorstehende Spiel ist ein entscheidendes Spiel für Ada Hegerberg und ihre norwegischen Teamkolleginnen, während sie ihre Qualifikationskampagne für die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2027 fortsetzen. Es wird Norwegens drittes Spiel in der Qualifikationsgruppe sein. Das Team, bestehend aus Stars wie Hegerberg, Frida Maanum und Guro Reiten, wird versuchen, ein positives Ergebnis zu erzielen, um seine Position in der Gruppenwertung zu festigen.
Die kurzfristige logistische Änderung unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen, mit denen der Verband in Bezug auf die Infrastruktur des Nationalstadions konfrontiert ist. Während das Åråsen Stadion eine bewährte Alternative bietet, wirft der Umzug Fragen nach dem langfristigen Plan zur Instandhaltung eines Rasens auf, der für hochkarätige internationale Fußballspiele in Ullevaal geeignet ist, das sowohl die Männer- als auch die Frauen-Nationalmannschaften beherbergt.
Für die Spielerinnen wird der Fokus nun auf die Anpassung an die unterschiedlichen Gegebenheiten im Åråsen verlagert, obwohl der Veranstaltungsort vielen als Ligaspielort bekannt ist. Die Änderung minimiert das Verletzungsrisiko und stellt sicher, dass die technische Qualität der Qualifikation nicht durch den Rasen beeinträchtigt wird, ein Faktor, den der Verband bei seiner Entscheidungsfindung als entscheidend erachtete.


