Norwich City hat laut TEAMtalk jegliche potenziellen Angebote für Kellen Fisher in diesem Sommer entschieden abgelehnt, trotz des Interesses mehrerer Premier League-Vereine. Der 22-jährige englische U21-Nationalspieler hat nach einer vielversprechenden Saison in der Championship die Aufmerksamkeit von Everton, Leeds United, Brentford und Newcastle United auf sich gezogen.
Fisher kam 2023 von Bromley zu Norwich und hat sich schnell zu einem wichtigen Spieler für die Canaries entwickelt, der sich als eines ihrer vielversprechendsten jungen Talente etabliert hat. Seine Vielseitigkeit und sein Potenzial, sich zu einem Stammspieler zu entwickeln, machen ihn zu einer attraktiven Option für Vereine der höchsten Spielklasse, die ihre Optionen auf der Außenverteidigerposition verstärken wollen. Hull City war der erste Verein, der eine Anfrage stellte, reichte aber kein formelles Angebot ein, nachdem Norwich seine Verkaufsunwilligkeit signalisiert hatte.
Der neue Trainer von Norwich, Philippe Clement, soll eine wichtige Rolle bei der Entscheidung des Vereins gespielt haben, Fisher zu halten. Clement war seit seiner Ankunft in Carrow Road von dem Verteidiger beeindruckt und sieht ihn als zentrale Figur in seinen Plänen für einen Aufstiegskampf in dieser Saison. Der belgische Trainer glaubt, dass Fisher ein Grundbaustein der Mannschaft sein kann, die er aufbaut.
Norwichs starke Verhandlungsposition wird zusätzlich durch Fishers aktuellen Vertrag gestärkt, der bis 2028 läuft, wobei der Verein zudem eine Option hat, den Vertrag um ein weiteres Jahr zu verlängern. Dieses langfristige Engagement bietet dem Verein Sicherheit und nimmt den unmittelbaren Druck, Angebote in Betracht zu ziehen, weg. Die feste Haltung des Vereins deutet darauf hin, dass er entschlossen ist, sein Team um Fisher aufzubauen, während er einen Rückkehr in die Premier League anstrebt. Diese Entscheidung wird wahrscheinlich Vereine frustrieren, die ihre defensiven Optionen mit einem jungen, vielversprechenden Talent verstärken wollen.




