Der Trainer von Toulouse, Carles Novell, wird sein letztes Spiel im Stadion am kommenden Wochenende von der Tribüne aus verfolgen, da der Verein beschlossen hat, seinen Vertrag nicht zu verlängern. Die Nachricht folgt auf eine Anhäufung von Gelben Karten, wobei die fünfte Karte im Coupe de France-Halbfinale gegen Lens entscheidend war und eine automatische Sperre für das kommende Spiel gegen Olympique Lyon auslöste.
Novell reagierte zunächst humorvoll auf die Sperre und sagte: „Gutes Timing“, bevor er die Situation anerkannte. Er äußerte den Wunsch, das Spiel als Zuschauer zu genießen und schlug eine andere Perspektive auf die Taktik von der Tribüne aus vor. Er betonte jedoch auch seine Vorliebe dafür, an der Seitenlinie zu stehen, aktiv an der Führung des Teams beteiligt zu sein und die Emotionen des Spiels zu teilen.
In Gesprächen mit Reportern gab Novell zu, ein wachsendes Gefühl der Melancholie zu verspüren, da seine Zeit bei Toulouse zu Ende geht. Er enthüllte, dass Gespräche mit dem Verein nach dem Coupe de France-Halbfinale seine Zukunft geklärt hätten und er sich darauf konzentriere, die verbleibende Zeit mit den Spielern und dem Personal zu genießen. Novell erklärte, er fühle eine starke Verbundenheit mit Toulouse, betrachte es als „sein Team“ und drücke weiterhin den Wunsch nach dem Erfolg des Vereins aus.
Trotz der Tatsache, dass sich Toulouse vor einigen Wochen den Verbleib in der Ligue 1 gesichert hat, wäre ein Sieg im Spiel am kommenden Wochenende gegen Lyon eine angemessene Ehrung für Novell. Seine Heimbilanz mit dem Verein war gemischt, mit 5 Siegen, 6 Unentschieden und 5 Niederlagen in 16 Spielen. Die Aufgabe wird gegen eine starke Lyon-Mannschaft herausfordernd sein. Novell übernahm die Mannschaft mitten in der Saison und konnte die Ergebnisse des Teams zu Hause nicht wesentlich verbessern. Diese Entscheidung signalisiert eine Richtungsänderung für Toulouse, das auf die Zukunft bauen möchte, und der Verein wird in den kommenden Wochen mit der Suche nach einem neuen Trainer beginnen.




