
Ole Werner kehrt als Trainer von RB Leipzig ins Weserstadion zurück
Ole Werner wird an diesem Wochenende ins Weserstadion zurückkehren und RB Leipzig gegen seinen ehemaligen Verein Werder Bremen in einem entscheidenden Bundesliga-Spiel betreuen. Der 36-jährige Trainer verließ Bremen im vergangenen Sommer einvernehmlich nach drei Saisons und wurde im November von Leipzig verpflichtet, was den Rahmen für ein wichtiges Wiedersehen für beide Vereine schafft.
Für Werner bietet das Spiel die Chance zu beweisen, dass sein neues Projekt auf dem richtigen Weg ist. Sein Abschied von Bremen wurde als freundschaftlich beschrieben, wobei der Verein ihm für seine Dienste dankte, aber der Wettbewerbscharakter des Spiels verleiht ihm eine persönliche Note. Unter seiner Führung ist Leipzig auf den vierten Platz gestiegen und kämpft eng mit Stuttgart um den letzten Platz in der Champions League-Qualifikation.
Die Form der Gäste war unbeständig, zeigt aber derzeit einen Aufwärtstrend. Nach einer Reihe von Unentschieden und einer überraschenden Niederlage gegen Mainz deklassierte Leipzig Hoffenheim mit 5:0 in ihrem letzten Spiel, ein Ergebnis, das sie aufgrund der besseren Tordifferenz auf den vierten Platz katapultierte. Der Verein ist bestrebt, nach dem enttäuschenden Ausscheiden in der Gruppenphase in der vergangenen Saison, in der sie insgesamt 32. wurden, in die Champions League zurückzukehren. Klubquellen zufolge sind junge Spieler wie Yan Diomande und Antonio Nusa zentral für ihre langfristigen Ambitionen.
Werder Bremen steckt derweil am unteren Ende der Tabelle in einem Abstiegskampf. Ein wichtiger 1:0-Sieg gegen Wolfsburg vor der Länderspielpause, erzielt durch ein abgefälschtes Tor von Justin Njinmah, brachte sie sieben Punkte vor den direkten Abstiegsplätzen. Ihr Fokus liegt nun darauf, die Position in der Relegation zu verlassen, die derzeit von St. Pauli belegt wird, wobei sich fünf Mannschaften innerhalb von drei Punkten darüber befinden.
Die von Verletzungen geplagten Gastgeber stehen vor einer großen Herausforderung. Die Verteidiger Mitchell Weiser, Julian Malatini, Maximilian Wöber, Niklas Stark und Amos Pieper fallen alle aus, was ihre defensive Tiefe stark auf die Probe stellt. Auch die Stürmer Keke Topp und Victor Boniface sind weiterhin nicht verfügbar. Jeder Punktgewinn gegen ein talentiertes Leipzig würde ihren Überlebenshoffnungen einen großen Aufschwung geben, insbesondere da in letzter Zeit mehrere direkte Konkurrenten für Überraschungen gesorgt haben.
Für RB Leipzig ist das Spiel ein Muss, um den Druck auf Stuttgart im Rennen um die Champions League aufrechtzuerhalten. Ein Sieg würde auch ihren positiven Schwung vor dem Saisonendspurt fortsetzen. Für Bremen wäre ein Punkt ein wertvoller Schritt zur Sicherung der Bundesliga-Tauglichkeit, während eine Niederlage, auch wenn nicht katastrophal, den Druck auf die verbleibenden sieben Spiele erhöhen würde.



