Der Stürmer von Juventus, Lois Openda, wurde überraschend aus dem endgültigen Kader Belgiens für die bevorstehende Weltmeisterschaft gestrichen, wie aus Berichten von TuttoSport hervorgeht. Die Entscheidung des Nationaltrainers Rudi Garcia kommt inmitten eines deutlichen Formabfalls des 23-Jährigen seit seinem Wechsel nach Turin.
Openda wechselte von RB Leipzig zu Juventus mit einer Kaufpflicht im Wert von über 40 Millionen Euro, konnte sich aber nicht durchsetzen. Er erzielte in dieser Saison erst zwei Tore und hatte wenig Spielzeit, in seinen letzten zehn Spielen kam er nur fünf Minuten zum Einsatz. Der Trainer von Juventus, Massimiliano Allegri, soll versucht haben, den Spieler zu motivieren, sogar durch strenge Gespräche, aber ohne Erfolg.
Garcia erklärte seine Entscheidung und betonte, dass die Auswahl eines Kaders von 26 Spielern unweigerlich bedeutet, verdiente Spieler auszuschließen. Er hob insbesondere die starke Saison von Penders bei Straßburg hervor und betonte Opendas mangelnde Spielpraxis in letzter Zeit. Garcia entschied sich auch dafür, Romelu Lukaku trotz der anhaltenden Fitnessbedenken des Stürmers in den Kader zu berufen, was eine Präferenz für Spieler mit einem gewissen Spielrhythmus nahelegt.
Vor seinem Wechsel zu Juventus war Openda ein regelmäßiger Bestandteil der belgischen Nationalmannschaft, oft als Stammspieler oder wichtiger Einwechselspieler. Seine aktuelle Situation steht in starkem Kontrast zu seiner erfolgreichen Form bei Leipzig, wo er sich als konstanter Torschütze etablierte. Der Ausschluss aus dem WM-Kader ist ein weiterer Hinweis auf seine Schwierigkeiten, sich an den italienischen Fußball anzupassen.
Im belgischen Kader befinden sich fünf Spieler der Serie A: De Winter, De Bruyne, De Ketelaere, Lukaku und Saelemaekers. Diese Ausmusterung Opendas könnte sich auf seine Zukunft bei Juventus auswirken, da der Verein die beträchtliche Investition in seine Dienste überdenkt.



