Der Flügelspieler Oscar Perea wechselt laut der französischen Sportzeitung L’Équipe auf Leihbasis mit Kaufoption zum Club América. Der 20-jährige kolumbianische Nationalspieler war nicht Teil des Trainingslagers des Straßburg, was die Absicht des Vereins signalisierte, ihn zu transferieren.
Perea kam 2022 für eine geschätzte Ablösesumme von 3,5 Millionen Euro zuzüglich potenzieller Bonuszahlungen in Höhe von 1 Million Euro zum Straßburg, wurde aber nur selten für die Ligue 1-Mannschaft eingesetzt. Seit seinem Wechsel zum Verein hat er nur 12 Minuten in der Ligue 1 gespielt und verbrachte die letzte Saison auf Leihbasis beim portugiesischen Verein AVS, wo sein Aufenthalt von L’Équipe als „enttäuschend“ beschrieben wurde.
Der Wechsel zum Club América bietet Perea die Möglichkeit, mit Brian Rodriguez um einen Stammplatz zu konkurrieren. Straßburg ist bestrebt, seinen Kader zu verkleinern, und Perea ist einer von mehreren Spielern, die der Verein abgeben möchte, darunter Abakar Sylla, Saïdou Sow und Junior Mwanga.
Pereas Vertrag mit Straßburg läuft bis 2029, aber die im Leihvertrag enthaltene Kaufoption deutet darauf hin, dass Club América den Transfer bei guter Leistung des Spielers möglicherweise dauerhaft machen möchte. Das Abkommen wurde zuerst vom mexikanischen Medienunternehmen AM gemeldet. Dieser Leihwechsel bietet Perea die Chance, regelmäßig Spielpraxis zu sammeln und seine Karriere außerhalb Frankreichs weiterzuentwickeln.
Dieser Transfer ermöglicht es Straßburg, seinen Kader zu entlasten und möglicherweise einen Teil der anfänglichen Investition in Perea vor zwei Jahren zurückzugewinnen, während der junge Kolumbianer einen Neuanfang in der Liga MX erhält.



