Inter Mailand hat im Werben um Palestra den Kürzeren gezogen, der sich für einen Wechsel zu Chelsea entschieden hat, wie Inter-Sportdirektor Piero Ausilio bestätigte. Bei einer Veranstaltung zum Thema Transfermarkt beschrieb Ausilio die Situation als einen „Zwei Pik, schlimmer als in der Schule“, was eine entschiedene Ablehnung trotz des Angebots von Inter signalisiert.
Ausilio enthüllte, dass das Angebot von Inter für Palestra weniger als die Hälfte des Angebots betrug, das letztendlich von Chelsea angenommen wurde. Er räumte die Einschränkungen ein, wenn man mit Vereinen konkurriert, die deutlich höhere Gehälter anbieten kann, und erklärte: „Wenn ein Verein ein höheres Gehalt anbietet, kann man nicht viel dagegen tun.“ Inter beabsichtigt nun, sich auf die Verpflichtung eines Rechtsfußspielers zu konzentrieren, wird aber ohne Eile vorgehen.
Ausilio wies auch die Möglichkeit eines Transfers von Camavinga von Real Madrid zurück und nannte die finanziellen Realitäten des Transfers als Grund. Er erklärte, dass Camavingas Gehalt und die Gesamtkosten „kein gangbarer Weg“ seien. Er bestätigte jedoch das anhaltende Interesse an Curtis Jones von Liverpool sowie an Solet und Chalobah und beschrieb sie als Profile, die der Verein aktiv beobachtet. Ausilio betonte die Bedeutung der Verpflichtung von Spielern, die den bereits starken Kader wirklich verbessern können, und priorisierte „funktionale“ Verstärkungen gegenüber bloßen Paukenschlägen.
Bezüglich Nico Paz, der bei Como blieb, erklärte Ausilio, dass Inter aufgrund anderer Prioritäten keinen Deal angestrebt habe. Er äußerte sich auch positiv über die Entwicklung von Stankovic und betonte das anhaltende Interesse von Inter an seiner Rückkehr zum Verein und wies darauf hin, dass eine zukünftige Bewertung die nächsten Schritte bestimmen werde. Ausilio schloss mit der Aussage, dass der Verein bestrebt sei, seine Leistungen in der Champions League in der nächsten Saison zu verbessern und die Diskussion über seine eigene Vertragsverlängerung vertagte.



