Paolo Maldini hat zugestimmt, neuer Direktor der italienischen Nationalmannschaft und Präsident von Club Italia zu werden, bestätigte der Italienische Fußballverband (FIGC) am Donnerstag. Die Ernennung, ein Vierjahresvertrag, wurde nach Gesprächen mit dem neu gewählten FIGC-Präsidenten Giovanni Malagò gesichert. Überraschenderweise wird der ehemalige Sportdirektor von AC Mailand und Paris Saint-Germain, Leonardo, als Berater hinzukommen.
Dies markiert eine bedeutende strukturelle Veränderung für die FIGC, wobei Maldini eine Rolle übernimmt, die die Aufsicht über das gesamte System der Nationalmannschaften umfasst, von der Seniorenmannschaft bis zu den Jugendteams. Zu seinen Aufgaben gehört die Mitwirkung bei der Auswahl des nächsten Nationaltrainers, eine Entscheidung, die in Zusammenarbeit mit Malagò und Leonardo getroffen wird. Das Projekt konzentriert sich auf die Revitalisierung der italienischen Nationalmannschaft, mit einem besonderen Schwerpunkt auf die Vorbereitung auf die kommende Weltmeisterschaft.
Malagò äußerte seine Zufriedenheit mit der Ernennung und erklärte, dass Maldini seit seinem Amtsantritt sein Hauptziel gewesen sei. Er betonte die Bedeutung von Maldinis Rolle, die über die Seniorenmannschaft hinausgeht und die Entwicklung aller Nationaljugendmannschaften umfasst. Malagò hob auch den Wert von Leonardos Beteiligung hervor und erkannte die anspruchsvolle Aufgabe an, die vor ihnen liegt. Der Präsident gab an, dass noch keine potenziellen Kandidaten für die Position des Nationaltrainers in Betracht gezogen wurden, sondern man sich lieber mit Maldini und Leonardo einigen möchte.
Maldini, eine legendäre Figur sowohl für AC Mailand als auch für die italienische Nationalmannschaft während seiner Spielerkarriere, bringt eine Fülle von Erfahrung und Prestige in die Rolle ein. Er war zuvor als Technischer Direktor bei AC Mailand tätig, wo er eine Schlüsselrolle bei der Wiederbelebung des Vereins spielte. Leonardos Hinzufügung bietet zusätzliche Expertise, die auf seine erfolgreichen Amtszeiten als Sportdirektor bei beiden Mailänder Vereinen und Paris Saint-Germain zurückgreift. Die Kombination aus Maldinis taktischem Gespür und Leonardos Netzwerk könnte entscheidend sein, um Top-Trainer anzuziehen und eine langfristige Strategie für den italienischen Fußball umzusetzen. Diese Ernennung signalisiert eine klare Absicht, den Ansatz der FIGC in Bezug auf die Nationalmannschaftsführung zu modernisieren und einen nachhaltigen Weg zum zukünftigen Erfolg zu ebnen.




