Laut L’Équipe hat der Paris FC ein Angebot in Höhe von 7 Millionen Euro für den Stürmer Lassine Sinayoko von AJ Auxerre abgegeben, welches jedoch abgelehnt wurde. Das Angebot für den 26-jährigen, der in der vergangenen Saison 12 Tore erzielte, wurde von der Auxerre-Führung als unzureichend erachtet.
Der mögliche Transfer erfolgt inmitten einer Meinungsverschiedenheit über eine zuvor vereinbarte Klausel in Sinayokos Vertrag. Nach einer Vertragsverlängerung im Januar, die bis 2027 mit einer Option auf ein weiteres Jahr läuft, soll Baptiste Malherbe, der Präsident und Geschäftsführer von Auxerre, Sinayoko versprochen haben, dass er einen Transfer erlauben würde, sollte ein Angebot eingehen, das einem zuvor erhaltenen Angebot von Lens entspricht. Dieses Angebot von Lens umfasste eine Ablösesumme von 6,5 Millionen Euro plus potenziell 1,5 Millionen Euro an Boni.
Sinayoko hat die Führung von Auxerre über seinen Wunsch mitgeteilt, den Verein zu verlassen, und beruft sich dabei auf die schriftliche Vereinbarung. Er hat das Training mit der Mannschaft eingestellt, wie Foot Mercato berichtet. Die Auxerre-Führung ist jedoch der Ansicht, dass die Vereinbarung nicht mehr gültig ist und Sinayoko einen höheren Wert hat als die von Paris FC gebotenen 7 Millionen Euro.
Sinayoko kam 2022 zu Auxerre und wurde zu einem Schlüsselspieler im Kampf gegen den Abstieg in der vergangenen Saison. Seine 12 Tore waren entscheidend für den Erhalt der Ligue 1-Status und machen ihn zu einem wertvollen Aktivposten für den Verein. Vor seinem Wechsel zu Auxerre spielte er für Clermont Foot, wo er sich als vielversprechender junger Stürmer etablierte.
Die Situation stellt Auxerre vor eine Herausforderung, die ihre finanziellen Erwägungen mit dem Wunsch des Spielers nach einem Wechsel und einer potenziell bindenden vertraglichen Verpflichtung in Einklang bringen muss. Eine Lösung wird wahrscheinlich entweder ein erhöhtes Angebot des Paris FC oder eine Verhandlung zur Klärung der Bedingungen von Sinayokos Freigabe beinhalten.




