Paris Saint-Germain wird seinen Ligue 1-Titel nicht im Parc des Princes feiern können, und eine vorgeschlagene Alternative im Stade Jean-Bouin, der Heimstätte des Paris FC, wurde abgelehnt, wie von Le Parisien berichtet. PSG sicherte sich am Mittwoch mit einem 2-0-Sieg über Lens seinen vierzehnten französischen Meistertitel, wurde jedoch von der Polizeipräfektur darüber informiert, dass eine Pokalübergabe in ihrem üblichen Stadion nicht gestattet wäre.
Die Liga-Verwaltungsorganisation, die LFP, wandte sich dann an den Paris FC, um die Möglichkeit zu prüfen, die Zeremonie in ihrem Stadion auszurichten. Der Verein lehnte die Anfrage jedoch Berichten zufolge ab, wobei Quellen angaben, dass es keine Pokalübergabe im Stade Jean-Bouin geben werde. Diese Entscheidung kommt zu einem Zeitpunkt, als der Paris FC seine eigenen Saisonabschlussfeiern plant, darunter eine Abschiedsveranstaltung für Julien Lopez, den dienstältesten Spieler des Vereins, dessen Vertrag nach neun Jahren Dienstzeit ausläuft.
Lopez' Abgang wird mit einer besonderen Veranstaltung gewürdigt, und der Verein hat auch ein Feuerwerk geplant. Die Situation lässt PSG auf der Suche nach einer alternativen Location, um die Ligue 1-Trophäe offiziell zu heben. Berichten zufolge könnte der Verein die Feier nun mit möglichen Feierlichkeiten im Zusammenhang mit seiner Champions-League-Kampagne verbinden.
Die Mannschaft von Luis Enrique beendete die Saison stark und sicherte sich mit einem komfortablen Sieg in Lens den Titel. Der Verein hat den französischen Fußball in den letzten Jahren dominiert, und dieser jüngste Titelgewinn festigt seine Position als führende Kraft in der Ligue 1 weiter. Die Ablehnung des Paris FC, die Feier auszurichten, unterstreicht zwar ungewöhnlich die Rivalität zwischen den beiden Vereinen in der französischen Hauptstadt und ermöglicht es dem Paris FC, sich auf seine eigenen Saisonabschlussveranstaltungen zu konzentrieren.




