Der ghanaische Mittelfeldspieler Thomas Partey steht vor einer ungewissen Zukunft, die durch ein Einreiseverbot nach Kanada in seine Klubsituation kompliziert wird. Berichten zufolge ist Partey nun faktisch nicht in der Lage, für Arsenal in potenziellen Spielen in Kanada zu spielen, was zu Spekulationen über seine langfristigen Perspektiven beim Londoner Verein geführt hat.
Das Problem rührt von einem früheren Vorfall her, der angebliche Verstöße gegen die kanadischen Einwanderungsbestimmungen beinhaltete. Obwohl die Details etwas begrenzt sind, soll die kanadische Regierung eine dauerhafte Einreiseuntersagung gegen Partey erlassen haben, so Quellen nahe dem Spieler. Diese Entwicklung beeinträchtigt die Fähigkeit von Arsenal erheblich, Partey in zukünftigen Vorbereitungstouren oder Wettbewerbsspielen in Kanada einzusetzen.
Partey wechselte 2020 für eine geschätzte Ablösesumme von 45 Millionen Pfund von Atlético Madrid zu Arsenal und wurde unter Trainer Mikel Arteta zu einer Schlüsselperson im Mittelfeld. Der 31-Jährige bestritt 99 Spiele für die Gunners und zeigte dabei seine defensiven Fähigkeiten und seine Passgenauigkeit. Verletzungen haben jedoch seine Konstanz beeinträchtigt und seine Spielzeit in den letzten Saisons begrenzt. Er war ein regelmäßiger Stammspieler, wenn er fit war, aber eine Reihe von Muskelverletzungen haben ihn über längere Zeit außer Gefecht gesetzt.
Arsenal soll potenzielle Lösungen für die Situation prüfen, einschließlich der Diskussion über die Möglichkeit eines Transfers. Mehrere Vereine in Italien und Spanien haben vorläufiges Interesse bekundet, aber die finanziellen Auswirkungen und Parteys aktuelles Gehalt stellen Hindernisse dar. Der Verein bestätigte, dass er sich der Situation bewusst ist und an einer Lösung arbeitet, die im besten Interesse aller Beteiligten liegt. Diese Entwicklung könnte die Suche von Arsenal nach einem neuen defensiven Mittelfeldspieler während des Sommermercados beschleunigen, wobei Spieler wie Douglas Luiz von Aston Villa als potenzielle Kandidaten in Betracht gezogen werden.
Das Einreiseverbot schränkt den Markt für Partey effektiv ein, da Vereine in Kanada natürlich ausscheiden, und sein Wert könnte durch die Unsicherheit über seine Verfügbarkeit beeinträchtigt werden. Es bleibt abzuwarten, ob ein geeignetes Angebot eingeht oder ob Partey gezwungen sein wird, alternative Optionen zu prüfen, um seine Karriere fortzusetzen.



