
Petit mahnt Fabregas, das Chaos bei Chelsea zu vermeiden und rät zu einer Rückkehr zum FC Barcelona
Der ehemalige Chelsea-Mittelfeldspieler Emmanuel Petit hat Cesc Fabregas geraten, die vakante Trainerposition bei Stamford Bridge zu meiden und stattdessen eine Rückkehr zum FC Barcelona in Betracht zu ziehen. Fabregas, derzeit Trainer des italienischen Vereins Como, gehört Berichten zufolge zu den Kandidaten, die von der Chelsea-Führung nach der Entlassung von Liam Rosenior in Betracht gezogen werden.
Laut Quellen steht der 38-jährige Spanier auf einer Shortlist für den Trainerjob bei Chelsea, während der Verein seine neueste Suche nach einem Cheftrainer beginnt. U21-Trainer Calum McFarlane hat nach Roseniors Ausscheiden nach einer Serie von fünf aufeinanderfolgenden Ligaspielen ohne Torerfolg, einem Vereinsrekord, der über ein Jahrhundert zurückreicht, vorübergehend die Leitung übernommen. Der aktuelle Favorit der Buchmacher für die Position ist der scheidende Trainer von Bournemouth, Andoni Iraola.
Fabregas hat für seine Arbeit bei Como viel Lob erhalten, nachdem er den Verein vor zwei Jahren zum Aufstieg in die Serie B geführt hatte. In ihrer ersten Saison zurück in der italienischen Erstliga belegte Como einen respektablen neunten Platz und liegt derzeit mit fünf verbleibenden Spielen in der laufenden Saison auf dem achten Platz. Dieser Erfolg soll die Aufmerksamkeit mehrerer europäischer Vereine auf sich gezogen haben, darunter Chelsea und seinen ehemaligen Verein Barcelona.
In einem Interview mit Andy's Bet Club war Petit in seiner Einschätzung unmissverständlich. „Cesc Fabregas zu Chelsea? Nein, nein, nein. Wenn man zwischen Chelsea und Barcelona wählen muss, geht man definitiv zu Barcelona, nicht zu Chelsea. Chelsea ist ein Chaos“, erklärte Petit. Er beschrieb das Umfeld bei Chelsea als einen „Albtraum“ für Trainer und deutete an, dass Fabregas mehr Gelassenheit und einen klareren Weg finden würde, um um große Titel zu konkurrieren, einschließlich der La Liga und der Champions League, im Camp Nou.
Petit reihte Fabregas auch in eine Gruppe hoch angesehener spanischer Trainer ein, die derzeit auf dem Markt sind, und nannte Pep Guardiola, Unai Emery, Xabi Alonso und Luis Enrique. Die Kommentare des ehemaligen französischen Nationalspielers unterstreichen die wahrgenommene Instabilität bei Chelsea, wo Roseniors Amtszeit nur dreieinhalb Monate dauerte, bevor ein offensichtlicher Konflikt mit den Spielern und Unzufriedenheit mit Taktik und Ergebnissen zu seiner Entlassung führten.
Die Situation lässt Fabregas vor einer bedeutenden Karriereentscheidung stehen, sollte das Interesse von Chelsea in ein formelles Angebot münden. Ein Wechsel nach Stamford Bridge würde eine risikoreiche, aber potenziell lohnende Rückkehr in die Premier League darstellen, wo er eine erfolgreiche Spielerkarriere bei Arsenal und Chelsea genoss. Die Wahl für Barcelona, wo er ebenfalls drei Saisons spielte, würde ihm in die Fußstapfen anderer ehemaliger Spieler wie Guardiola und Xavi Hernandez treten, die zurückkehrten, um den Verein zu trainieren. Für Chelsea signalisiert die Suche nach einem jungen, fortschrittlichen Trainer wie Fabregas den Wunsch, eine turbulente Zeit hinter sich zu lassen, doch Petits deutliche Warnung unterstreicht das Ausmaß der Herausforderung, die auf denjenigen wartet, der den Job übernimmt.


