Der ehemalige Juventus-Trainer Andrea Pirlo hat in einem Interview mit Marca seine Unterstützung für Pep Guardiola als neuen Trainer der italienischen Nationalmannschaft ausgedrückt. Pirlo äußert sich nach dem dritten Mal in Folge verpassten WM-Qualifikation der italienischen Nationalmannschaft, eine Situation, die er als eine wiederkehrende Enttäuschung für die Nation bezeichnete.
Pirlo erklärte, Guardiolas Ernennung wäre "außergewöhnlich für den gesamten italienischen Fußball" und hoffe, dass die Möglichkeit ernsthaft in Betracht gezogen wird. Er wies Bedenken hinsichtlich Guardiolas Nationalität zurück und verwies auf Beispiele wie Carlo Ancelotti, der Brasilien trainierte, und Thomas Tuchel, der England betreute, als Präzedenzfälle. Pirlo glaubt, dass die Nationalität des Trainers im modernen Fußball nicht mehr eine wesentliche Hürde darstellt.
Der ehemalige Mittelfeldspieler räumte die Trauer in Italien über die fortgesetzte Abwesenheit von der WM ein und betonte die positive Auswirkung eines Turnierteilnahme auf die Moral und Einigkeit des Landes. Er betonte, dass die wiederholten Qualifikationsmisserfolge zu einem entmutigenden Muster für italienische Fans geworden seien.
Im Laufe des Interviews lobte Pirlo auch Cesc Fàbregas für seinen Erfolg bei Como und würdigte den Spanier für die Sicherung der Champions-League-Qualifikation. Er bemerkte Fàbregas' positiven Einfluss seit seiner Ankunft im Verein, insbesondere seine Rolle bei der Spielerakquise und der Etablierung eines ausgeprägten Spielstils. Pirlo beschrieb das Zuschauen von Como-Spielen als eine "Freude" und sprach Fàbregas seine Glückwünsche aus.
Pirlo sprach auch über die mögliche Verpflichtung von Andoni Iraola als neuen Trainer des AC Mailand, einem Verein, den er gut kennt. Nachdem er mit Iraola beim New York City FC in der MLS zusammen gespielt hatte, drückte Pirlo seine Freude über Iraolas jüngste Leistungen in der Premier League aus und glaubt, dass er gut zu Mailand passen würde. Berichten zufolge steht Iraola jedoch kurz vor einer Einigung mit Bayer Leverkusen, was Mailands Bemühungen möglicherweise beenden würde.




