Andrea Pirlo hat eine Erklärung veröffentlicht, um sich zu der Kontroverse im Zusammenhang mit seiner potenziellen Ernennung zum neuen Trainer der italienischen Nationalmannschaft zu äußern, ein Amt, das er nun nicht mehr antreten wird. Der ehemalige Mittelfeldspieler von Juventus und AC Mailand drückte sein “Bedauern” über die jüngste öffentliche Debatte über seinen Namen und seine Eignung für die Position aus, nachdem Berichte ihn als führenden Kandidaten genannt hatten.
Pirlo stellte klar, dass eine berufliche Zusammenarbeit in den Vereinigten Arabischen Emiraten, die die Kontroverse auslöste, rein kommerzieller und sportlicher Natur sei. Er betonte, dass die Zuschreibung politischer Motive zu der Vereinbarung eine Fehlinterpretation seiner Überzeugungen und Absichten darstelle und er stets im rechtlichen Rahmen der Länder, in denen er gearbeitet habe, operiert und vertraglichen Verpflichtungen nachgekommen sei. Die Kritik rührte von Bedenken hinsichtlich einer kommerziellen Partnerschaft her, die Pirlo während seiner Tätigkeit in den Vereinigten Arabischen Emiraten eingegangen war.
In seiner Erklärung, die über Instagram Stories veröffentlicht wurde, nutzte Pirlo die Gelegenheit, Paolo Maldini und Leonardo, ehemalige Kollegen beim AC Mailand, für ihr “Vertrauen” in ihn zu danken. Er würdigte ihre Expertise, Ernsthaftigkeit und Hingabe zum italienischen Fußball. Pirlo ging nicht näher auf die Art der Unterstützung ein, die er von Maldini und Leonardo erhalten hatte.
Pirlo bedauerte, dass eine sportliche Entscheidung schnell zu einer öffentlichen Debatte eskaliert sei, die seinen Charakter und seine Absichten falsch darstelle. Er schloss mit der Bekräftigung seiner anhaltenden Liebe zu Italien und betonte, dass diese ein integraler Bestandteil seiner Identität sei und unabhängig von einer offiziellen Position bestehen bleibe. Der Italienische Fußballverband hat noch keinen Nachfolger für das Amt des Nationaltrainers bekannt gegeben, was die zukünftige Ausrichtung der Mannschaft ungewiss lässt. Diese Situation eröffnet potenziell anderen Kandidaten die Möglichkeit, für das prestigeträchtige Amt, die Azzurri zu führen, zu kandidieren.




